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Auftakt
Ost-Chemie startet in die Tarifverhandlungen

Die Ultradur Anlage der BASF Schwarzheide GmbH: Hier werden technische Kunststoffe, die vor allem im Automobilbau genutzt werden produziert.
Die Ultradur Anlage der BASF Schwarzheide GmbH: Hier werden technische Kunststoffe, die vor allem im Automobilbau genutzt werden produziert. © Foto: Bernd Settnik/dpa
dpa / 15.10.2019, 10:29 Uhr
Potsdam Für die rund 47 000 Beschäftigten in der Ost-Chemieindustrie beginnen am Dienstag (11 Uhr) die Tarifverhandlungen in Potsdam.

Die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) fordert für die Mitarbeiter in den neuen Bundesländern und West-Berlin höhere Entgelte und Ausbildungsvergütungen. Genaue Zahlen waren zunächst nicht genannt.

"In den vergangenen Jahren sind die Entgelte stärker gestiegen als die Produktivität. Die Arbeitskosten dürfen in der jetzigen Situation nicht weiter steigen", sagte Jens Haselow, Verhandlungsführer der Arbeitgeber. Ansonsten laufe der Chemie-Standort Ostdeutschland Gefahr, seine Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

Der Gewerkschaft geht es auch um die Schaffung eines persönlichen Zukunftskontos in Höhe von jährlich 1000 Euro. Immer mehr seien Schichtarbeit und extremer Arbeitsbelastung ausgesetzt, betonte IGBC-Landesbezirksleiter Oliver Heinrich. Das Zukunftskonto sei ein Schritt, um Arbeit und Leben besser vereinbaren zu können.

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