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Die Grundstücke in Althüttendorf sind noch nicht erschlossen, aber bereits heiß begehrt. 2020 könnten Häuslebauer loslegen.

Baugebiet
Mehr als die Hälfte reserviert

Ein Ort im Wachstum: Zwischen Autobahn und Grimnitzsee gelegen, vereint Althüttendorf gute Verkehrsanbindung mit Natur. Auf der Grünfläche in der oberen Bildhälfte soll der neue Wohnpark mit 26 Grundstücken entstehen.
Ein Ort im Wachstum: Zwischen Autobahn und Grimnitzsee gelegen, vereint Althüttendorf gute Verkehrsanbindung mit Natur. Auf der Grünfläche in der oberen Bildhälfte soll der neue Wohnpark mit 26 Grundstücken entstehen. © Foto: Thomas Burckhardt
Marco Marschall / 20.10.2019, 11:30 Uhr
Althüttendorf (MOZ) Das kleine Althüttendorf hat eine neue Straße. Doch existiert diese bisher nur auf dem Papier. Es ist jene Zuwegung, die künftig das neue Wohngebiet am Grimnitzsee erschließen soll, das zwar beschlossene Sache ist, aber noch auf seine Erschließung wartet. Gut ein halbes Jahr werden sich die Häuslebauer auf 26 Grundstücken noch gedulden müssen, deren Vermarktung durch den Flächeneigentümer Leonwert schon jetzt in vollem Gange ist. "Am Seeblick" wird sie Adresse dann lauten. Dem haben die Gemeindevertreter Althüttendorfs auf ihrer Sitzung in dieser Woche zugestimmt. "Andere Vorschläge?", hatte Bürgermeister Wilfried Kornack die Mitglieder des Gremiums noch gefragt. Das war nicht der Fall.

Untersuchungen auf der Fläche wurden durchgeführt, ein Wegeansatz ins Gebiet ist ebenfalls erkennbar. Wie die Firma Leonwert auf Nachfrage der Zeitung in dieser Woche mitteilt, wird noch auf die Straßenbaugenehmigung vom Landkreis gewartet. Sie soll in Kürze kommen. Dann beginnt der eigentliche Part der Erschließung, die neben der Erreichbarkeit dafür sorgt, dass sämtliche Anschlüsse für Trinkwasser, Schmutzwasser, Gas und Elektro aus der Bahnhofstraße auch die künftigen Althüttendorfer erreichen. "Wir rechnen damit, dass wir Mitte nächsten Jahres durch sind, im zweiten Quartal die Straße fertiggestellt haben", schätzt Philipp Konow, Prokurist der Leonwert.

Mit der Nachfrage nach Grundstücken in der gemeinsam mit dem Ortsteil Neugrimnitz knapp 600-Einwohner zählenden Gemeinde sieht es bisher ganz gut aus. Als wir im Februar über den Stand berichteten, waren bereits fünf Grundstücke reserviert. Mittlerweile seien mehr als Hälfte der Flächen vorgemerkt, einige davon sogar schon verkauft, informiert Philipp Konow auf Nachfrage.

Liquide Gemeinde

Und das obwohl die Preise für den Quadratmeter in Sichtweite des Grimnitzsees kein Pappenstiel sind. Sie unterscheiden sich je nach Lage der einzelnen Parzellen. Auf im Schnitt 140 Euro pro Quadratmeter müssen sich Interessenten allerdings einstellen. Üblich sind in der Region mit Blick auf die Bodenrichtwerte zwischen fünf und 32 Euro. Die Märkische Oderzeitung berichtete. Bisher gebe es laut Philipp Konow keine Tendenz, wo die neuen Althüttedorfer herkommen. Es seien Menschen, die aus dem Berliner Raum stammen, aber auch solche aus der näheren Umgebung unter den Interessenten.

Sie ziehen in eine liquide Gemeinde und dürften Schlüsselzuweisungen wie Steuereinnahmen Althüttendorfs noch ein wenig aufbessern. Angesichts einer Rücklage von 1,6 Millionen Euro kann dort auch im kommenden Jahr investiert werden, unter anderem in den  Sportplatz mit Vereinshaus, in Liegewiese und Kita. Der Haushaltsplan für 2020 war eines der Themen im Gemeinderat. Beschlossen wird er erst auf einer der nächsten Sitzungen.

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