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Fußball
Christof Reimann nicht mehr FC-Trainer

Vertrag nach gut drei Jahren aufgelöst: Christof Reimann
Vertrag nach gut drei Jahren aufgelöst: Christof Reimann © Foto: Christine Bongert
Udo Plate / 20.10.2019, 20:15 Uhr
Strausberg (MOZ) Diese Nachricht schlug am Sonnabend ein wie eine Bombe: Fußball-Oberligist FC Strausberg hat sich in beiderseitigem Einvernehmen mit sofortiger Wirkung vom langjährigen Trainer Christof Reimann getrennt. In der sonntägliche Begegnung beim SC Staaken, dem ersten Auftritt nach der Ära Reimann, unterlag das FC-Ensemble nach zunächst 45 guten Minuten am Ende noch mit 0:4. Pierre Vogt heimste sich zu allem Überfluss in der Schlussphase auch noch einen Platzverweis wegen Meckerns ein. An der Seitenlinie hatten in Berlin Co-Trainer Thomas Meister und Marian Grohn die Verantwortung

Der 35-jährige Inhaber der Trainer-A-Lizenz war seit Sommer 2016 für die Geschicke der Männermannschaft verantwortlich, die derzeit ihre sechste Saison in Folge in der NOFV-Oberliga absolviert. Nachdem der Schöneicher dem FCS in seiner ersten Saison mit dem Einzug ins Halbfinale des Landespokals (1:3 gegen den FSV Luckenwalde) den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte bescherte, gelang dem Team in der Liga erst am letzten Spieltag der Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.

Handschrift sichtbar

In der Saison 2017/18 wurde die Handschrift mit der komplett auf "Junge Wilde 2.0" umformierten Mannschaft weiter sichtbar: Die Strausberger sammelten satte 51 Punkte, Rang 7 im Endklassement war der Lohn. In der vergangenen Spielzeit brach das Team nach einer solide Hinrunde nach der Winterpause förmlich ein. Dennoch gelang dem unermüdlichen Trainerteam durch ein 0:0 gegen Meister SV Lichtenberg der sportliche Klassenerhalt, wenn auch erneut erst am letzten Spieltag.

0:6-Heimpleite folgt das Aus

Nachdem bereits die Vorbereitung auf die laufende Oberligasaison nicht wirklich optimal verlief, entwickelte sich der FCS in den ersten fünf Spielen zur Schießbude der Liga. Erst Runde 6 und 7 konnten zwei Siege eingefahren werden, ehe zuletzt eine bittere 0:6-Heimniederlage gegen Hansa Rostock II folgte.

In Gesprächen kamen die Beteiligten überein, dass das Team nach 106 Spielen mit Reimann einen neuen Impuls benötigt. Reimann bat auch deshalb um seine Freistellung, um sich perspektivisch neuen Aufgaben widmen zu können. Diesem Wunsch hat der Verein entsprochen.

Der Verein wird, sobald die Details geklärt sind, zeitnah einen neuen Trainer präsentieren.

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