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"UmBrüche"
Frauenfilme in Bahnitzer Bibliothek

"Adam und Evelyn", zu sehen am Samstagabend um 19.00 Uhr in der Bahnitzer Filmzeit.
"Adam und Evelyn", zu sehen am Samstagabend um 19.00 Uhr in der Bahnitzer Filmzeit. © Foto: MM Flimpress
René Wernitz / 22.10.2019, 07:15 Uhr
Bahnitz (MOZ) In Kooperation mit dem Filmverband Brandenburg zeigt der Kunstverein Bahnitz vier Filme zum Thema "UmBrüche - Frauen gestern und heute". Die Produktionen laufen in der Bahnitzer Bibliothek im Fuchsbau, Dorfstraße 33. Eintritt frei!

Eröffnet wird die Filmzeit am Freitag, 25. Oktober, mit dem DDR-Kultfilm "Solo Sunny". Konrad Wolf drehte den 102-minütigen Streifen, der 1980 erschien. Ab 19.00 Uhr erleben die Zuschauer in Bahnitz eine junge Frau, die sich im Berlin der 1980er durch den Alltag schlägt. Sie ist Arbeiterin und Sängerin.

Am Samstag, 26. Oktober, geht es bereits am Nachmittag weiter. Um 14.30 Uhr wird die 45-minütige Dokumentation "Als Mutti arbeiten ging" gezeigt. In ihrer 2019 gedrehten Doku zeigen Susanne Brahms und Rainer Krause die Entwicklung der Gleichberechtigung von Mann und Frau über drei Generationen hinweg - in Ost und in West. Im Abendkino wird um 19.00 Uhr die deutsche Produktion "Adam und Evelyn" gezeigt. Der Film erzählt von einer Liebe im Sommer 1989. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur Andreas Goldstein und der Kamerafrau Jakobine Motz statt.

Den Abschluss bildet am Sonntagvormittag, 27. Oktober, die moderne Pippi-Langstrumpf-Geschichte "Rocca verändert die Welt". Dieses Frühstückskino ab 10.00 Uhr richtet sich an Kinder, Frühstück gibt es derweil für die Erwachsenen.

Zusätzlich zur Filmzeit findet am Samstag, um 15.30 Uhr eine Veranstaltung statt, bei der Sabrina Jung und Claudia König ihr Projekt zum Thema "Frauen und Wendezeit" vorstellen. Aus diesem resultiert das Buch "Frauen Portraits - Wendezeit I Karin, Monik, Jutta", Fotografien. Es enthält Fotografien und Interviews. Bei Kaffee und Kuchen können Interessierte mit der Fotokünstlerin Jung und der Sozialwissenschaftlerin König ins Gespräch kommen. Beide trafen drei Frauen und interviewten sie ganz privat. Sie fragten nach, wie die Frauen den Mauerfall und die Wendezeit erlebten? Wie veränderte sich ihre Rolle als Frau und wie empfinden sie ihre Identität heute? Die drei porträtierten Frauen sind ebenfalls anwesend.

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