Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Kommunalwahl
Drei Sitze für Neue Wählergruppe Booßen, zwei für Einzelbewerber

Roswitha Schmidt (v.l), Daniel Stein und Andrea Windscheffel beim Ausschütten der Wahlurne.
Roswitha Schmidt (v.l), Daniel Stein und Andrea Windscheffel beim Ausschütten der Wahlurne. © Foto: René Matschkowiak
Thomas Gutke, René Matschkowiak / 27.10.2019, 21:24 Uhr - Aktualisiert 28.10.2019, 09:13
Booßen (MOZ) Booßen hat am Sonntag einen neuen Ortsbeirat gewählt. Laut vorläufigem Endergebnis entfielen 891 von 1686 abgegebenen Stimmen auf die Neue Wählergruppe Booßen, was einem Anteil von 52,8 Prozent entspricht. Die Liste errang damit drei der fünf Sitze. Marion Krüger (191), Regina Fietze (177) und Bärbel Teich (150) holten die meisten Stimmen für die sechs Kandidaten umfassende Wählergruppe und sind damit in das Ortsteilgremium gewählt. Ronny Kühl (210 Stimmen/12,4 Prozent) und Mario Krüger (188/11,1 Prozent) komplettieren als beste Einzelbewerber die Booßener Kommunalvertretung. Norbert Reimann (179/10,6 Prozent), Ingo Trappe und Paul Büttner (je 109/6,5 Prozent) verpassten den Einzug. Jan Utke (135), Sandra Wiese (133) und Luisa Kobert (105) könnten noch nachrücken, sollte einer der Gewählten der Wählergruppe das Mandat nicht annehmen oder später niederlegen.

Jeder Wähler hatte bis zu drei Stimmen. Die Auszählung im Wahllokal in der Grundschule dauerte bis  etwa 20 Uhr, die Beteiligung lag bei 45,6 Prozent. 1270 Wahlberechtigte waren aufgerufen, noch einmal einen neuen Ortsbeirat zu wählen, weil drei der fünf bei Kommunalwahlen am 26. Mai gewählten Vertreter das Mandat nicht annahmen. Dabei spielten unter anderem persönliche Differenzen eine Rolle. Oberbürgermeister René Wilke veranlasste daraufhin Neuwahlen. "Die Wahl in Booßen ist eine wichtige Angelegenheit. Wir wollen eine gute Zusammenarbeit und hoffen für Booßen auf stabile Verhältnisse. Dank an die Wahlhelfer. So eine zusätzliche Ortsbeiratswahl ist ein großer Aufwand", erklärte der OB, der bei Auszählung mit vor Ort war. Ebenso wie der ehemalige Ortsvorsteher Eberhard Vetter, der nicht mehr kandidierte und hofft, dass "es jetzt ruhig weitergeht".

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG