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Überörtliche Projekte
Neues Konzept für Jugendarbeit in Ketzin

Überörtliche sportliche Projekte sind Bestandteil des neuen Konzeptes für  die Kinder- und Jugendarbeit in Ketzin/Havel.
Überörtliche sportliche Projekte sind Bestandteil des neuen Konzeptes für die Kinder- und Jugendarbeit in Ketzin/Havel. © Foto: Woflgang Balzer
Wolfgang Balzer / 31.10.2019, 08:45 Uhr
Ketzin/Havel Das fünf Jahre alte Konzept für die Kinder- und Jugendarbeit in Ketzin/Havel wurde nach mehreren Diskussionsrunden in den kommunalen Gremien der Stadt der aktuellen Situation angepasst und am Montag bei nur einer Stimmenthaltung mehrheitlich von den Stadtverordneten beschlossen.

Damit ist festgeschrieben, wie den rund 1.200 Kindern und Jugendlichen zwischen acht und 25 Jahren, zwischen 13 und 18 Jahren sind es 341, interessante Angebote in der Freizeit sowie in der kulturellen und sozialen Bildung angeboten werden. Die Bedingungen in Ketzin/Havel sind dafür recht gut. Neben den vielfältigen Angeboten, die es in den Sportvereinen, in den Freiwilligen Feuerwehren und in den Schulen bereits gibt, trägt nach dem Sozialgesetzbuch auch die Kommune in der Jugendförderung einen spezifischen gesetzlichen Auftrag.

So wird mit dem verabschiedeten Konzept sichergestellt, dass es in den Ortsteilen nunmehr an mindestens einem Wochentag ein offenes Angebot mit einem Raum und einem Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen gibt. Hinzu kommt der Jugendclub in Ketzin/Havel, der durchschnittlich täglich 15 Besucher zählt. Bürgermeister Bernd Lück (FDP) ist froh, dass mit Anke Bienwald seit September die Stelle der Jugendkoordinatorin wieder besetz ist. Wie sie vor Ort in Etzin den Jugendlichen versicherte, wird es künftig auch ortsübergreifende Projekte und Veranstaltungen geben. Dazu wird es beispielsweise Themen-Kinderdiscos im Ketziner Jugendclub, Volleyballturniere, auch ein Streetsoccerturnier und in Zusammenwirken mit dem FSV Falke ein Fußballturnier geben. Weitere Vorhaben in allen Clubs sind Grillabende, Kochangebote und auch Weihnachtfeiern mit den Kindern und Helfern. Ferner stehen gemeinsame Ferienaktivitäten auf dem Programm.

Nach dem nunmehr beschlossenen Konzept wird es Informationsabende und Präventionsveranstaltungen zu den Themen Mobbing, auch Cybermobbing, und Drogen geben.In den Handlungsempfehlungen ist nunmehr unter anderem eine intensivere Zusammenarbeit von Hort, Jugendclub und Kitas festgeschrieben und eine Stelle für Sozialarbeit an der Ketziner Europaschule vorgesehen. Wie von Mitgliedern des Hauptausschusses der Stadt vorgeschlagen, ist die Demokratiebildung und Förderung der Werte-Entwicklung der Kinder und Jugendlichen als Querschnittsaufgabe sämtlicher Maßnahmen des Konzeptes festgeschrieben.

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