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Kreislandfrauen öffnen Weihnachtsbäckerei
Sollen nach dem Rezept von Oma Lina

Nach einem Rezept von Oma Lina wurde in der modernen Küche in der Ragösener Geschäftsstelle gebacken.
Nach einem Rezept von Oma Lina wurde in der modernen Küche in der Ragösener Geschäftsstelle gebacken. © Foto: Foto: B. Kraemer
Bärbel Kraemer / 31.10.2019, 10:12 Uhr
Ragösen Die Zeit rennt. Lebkuchen, Dominosteine und Marzipankartoffeln in den Auslagen von Bäckereien und Supermärkten kündigen bereits seit einigen Wochen die Advents- und Weihnachtszeit an. Und mal ehrlich? Die wenigsten können an den süßen Versuchungen der Weihnachtszeit einfach so vorbeigehen und haben sich das erste Weihnachtsgebäck schon auf der Zunge zergehen lassen.

Der Stollen gehört traditionell auch dazu. "Das Backen kann aber nicht bis kurz vor dem Fest warten. Stolle möchte ruhen und reifen", sagt Kornelia Hurttig aus der Geschäftsstelle des Kreislandfrauenverbandes Potsdam-Mittelmark in Ragösen.

Aus diesem Grund - und, um anzuregen es mit der Stollenbäckerei selbst einmal zu versuchen - hatten die engagierten Landfrauen zu einem Stollenback-Workshop eingeladen.

Die Vorbereitungen liefen bereits einige Tage zuvor an: Mit dem Einkauf der Zutaten. Für die Stollenbäckerei war damit alles vorbereitet. "Das Rezept ist von meiner Oma Lina", verrät Silvia Wernitz, die Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes Potsdam-Mittelmark. Während in der erst im vergangenen Jahr eingeweihten Küche in der Ragösener Geschäftsstelle Hefeteig geknetet wird, kopiert sie das alte Stollenrezept ihrer Oma aus dem Eichsfeld.

Jeder Teilnehmer kann es später, mit seiner fertig gebackenen Stolle, mit nach Hause nehmen.

Doch bis dahin vergeht noch einige Zeit. Der Hefeteig muss gehen, bevor er abgebacken werden kann. Zwischendurch ist Gelegenheit für einen Erfahrungsaustausch rund um das Thema Hefegebäck.

Nach über zwei Stunden können auch die letzten Stollen aus dem Backofen geholt werden. Nach dem auskühlen empfehlen die Landfrauen, das Gebäck luftdicht einzupacken, damit es bis Weihnachten reifen und sein volles Aroma entfalten kann.

Mit dem Stollen-Workshop haben die Landfrauen zugleich ihre Reihe der "Küchenveranstaltungen" fortgesetzt. Nachdem in den vergangenen Monaten unter anderem die Rote Beete und Pflaumengerichte in den Mittelpunkt gesetzt wurden, wollen sich die Landfrauen im November der Lebkuchenbäckerei widmen und im Dezember essbare Weihnachtsbaumdekorationen kreieren.

Im neuen Jahr wird es in der Landfrauen-Kreativ-Küche in Ragösen, in der nicht nur nach alten Rezepten gebacken und gekocht wird, wieder exotisch. Tipps und Tricks zur Zubereitung von Kimschi und Sushi sollen in den monatlich stattfindenden Veranstaltungen vermittelt werden.

Die Landfrauen hoffen, dass ihre Küchen-Workshops sich noch weiter herumsprechen und Interessierte die Angebote annehmen und mit eigenen Ideen bereichern. Was die Termine betrifft, da sind die Damen flexibel.

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