Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Vielfalt
FDP will im Nordkreis stärker aktiv werden

Der Häsener Stephan von Hundelshausen wurde zum Chef des FDP-Ortsverbandes Nordkreis gewählt.
Der Häsener Stephan von Hundelshausen wurde zum Chef des FDP-Ortsverbandes Nordkreis gewählt. © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 01.11.2019, 12:01 Uhr
Häsen (MOZ) Die Erfolge der Liberalen bei der Kommunal- und Landtagswahl nimmt die FDP zum Anlass, um ihre Aktivitäten auch im ländlichen Raum auszubauen. Deshalb bündelt die Partei ihre Kräfte und hat einen Ortsverband im Nordkreis gegründet, der für Fürstenberg, Gransee, Zehdenick, Liebenwalde und das Löwenberger Land zuständig ist. Aktuell gehören dem Verband neun aktive Mitglieder an. "Aber es haben sich zwei potenzielle Kandidaten gemeldet, die mit uns zusammenarbeiten, vielleicht sogar Mitglied werden wollen", sagt der Häsener Stephan von Hundelshausen, der zum Vorsitzenden gewählt worden ist. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Jürgen Jäger aus Zehdenick und Christoph Plass aus Liebenwalde, die wie von Hundelshausen mit einstimmigem Votum gewählt wurden.

Erfolg als Ansporn

"Bei den Kommunalwahlen konnten wir dort, wo wir angetreten sind, gute Ergebnisse erzielen. Wir haben den Einzug in Ortsbeiräte und die Stadtparlamente in Zehdenick und Liebenwalde geschafft und können dort Verantwortung übernehmen", so der Partei-Chef. Doch sei der Erfolg kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, sondern ganz im Gegenteil Ansporn, die Aktivitäten auszubauen. "Wir haben gemerkt, dass die Menschen vor Ort einen Ansprechpartner haben möchten. Sie interessieren sich für die Gestaltung ihres Ortes, ihres Wohnumfeldes. Darauf wollen wir reagieren und bieten uns als Ansprechpartner vor Ort an", so von Hundelshausen weiter. "Wir werden natürlich nicht in jedem Ort einen eigenen Ortsverband gründen können. Aber wir brauchen Helfer, die uns über Probleme beim Öffentlichen Personennahverkehr, beim Ausbau und der Sanierung von Straßen oder bei der Versorgung informieren. Nur wenn wir auf die Menschen zugehen und erfahren, was sie wollen, können wir helfen. Wenn wir das schaffen, dann werden wir als Liberale auch im ländlichen Raum Fuß fassen und hoffentlich weiter wachsen", so das Fazit des Partei-Chefs.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.
Joachim Paulke 02.11.2019 - 19:38:19

Gut gemacht, Herr von Hundelshausen

Endlich mal (wieder) ein Kommunalpolitiker bei dem man den Eindruck hat, er wolle wirklich 'etwas tun' und nicht nur 'etwas werden'. Weiter so. Engagement der FDP gegen die Zerstörung unserer mittelständischen Touristikbranche durch das geplante Gasbohren wäre gut. Alle anderen Parteien scheinen ja auf Gasförderkurs zu sein - s.d.a. den neuen Koalitionsvertrag zur Bildung der Brandenburgischen Landesregierung.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG