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Mit einer kleinen Feier ist die Bücherzelle in Langewahl ihrer Bestimmung übergeben worden.

Eröffnung
Bücherzelle mit Feier eingeweiht

An der Zelle: Ronny Langas, Corinna Felsmann, Bärbel Kleinschmidt (v. l.)
An der Zelle: Ronny Langas, Corinna Felsmann, Bärbel Kleinschmidt (v. l.) © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 03.11.2019, 09:15 Uhr
Langewahl (Freier Autor) An der Langewahler Schulstraße hat am Freitag eine kleine Party stattgefunden. Die Feuerwehr hatte Würstchen gegrillt und für kleine, anheimelnd flackernde Feuer gesorgt. Der Heimatverein hielt Getränke aller Art bereit. Rund 50 Bewohner des 850-Seelen-Dorfes hatten sich aufgemacht, die Umwandlung einer Telefonzelle in eine Bücherzelle zu feiern. Diese ist eine ständig frei zugängliche Ausleih- oder Austauschstation von Büchern jeden Genres und auch von CDs. Die Bücher wurden von Bürgern gespendet und können ohne Entnahmenachweis mit nach Hause genommen werden. Es ist aber auch möglich, es für ein anderes Buch einzutauschen, "aber eines, das in einem guten Zustand ist, das man also gern in die Hand nimmt", mahnte die Bürgermeisterin Bärbel Kleinschmidt.

Sie war die Ideengeberin für die Bücherzelle. Die Gemeindevertretung war dafür, und der Heimatverein hat die Idee "aufgegriffen, realisiert und finanziert", erzählte Ronny Langas, die Vorsitzende. Als Partner gewann sie Frank Brosinsky vom Angelverein und Guido Krause von der Feuerwehr. Bärbel Kleinschmidt zeigte sich begeistert, wie  auch hier wieder wie bei anderen Projekten in der Gemeinde, "viele zusammengewirkt haben, um unser Dorf interessanter und schöner zu gestalten". Sie bedankte sich bei den Mitgliedern der Gemeindevertretung sowie des Bauhofs, der das Fundament gebaut und die Bänke für die kleine Einweihungsfeier herangeschafft hatte.

Für 450 Euro von der Telekom

Die Verwirklichung der Idee erschien erst einmal nicht einfach, plauderte die Bürgermeisterin: "Woher überhaupt eine Telefonzelle bekommen?" Corinna Felsmann vom Heimatverein rief die Telekom an und bekam ohne Probleme für ganze 450 Euro das Gewünschte. Stefan Röhr nahm die künstlerische Gestaltung vor, die Regale baute Christopher Schickert ein. Gertraud Szellatis, die regelmäßig den Bücherbus nutzt, war eine der ersten, welche die Literatur sichteten. "Ich habe schon ein Buch gesehen, das ich mir ausborge", war sie zufrieden.

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