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Reaktion
Linksfraktion: Grundrente löst Problem der Altersarmut nicht

Symbolbild Grundrente.
Symbolbild Grundrente. © Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
dpa / 11.11.2019, 14:51 Uhr
Potsdam (dpa) Der Kompromiss von Union und SPD zur Grundrente stößt bei der Brandenburger Linken auch auf Skepsis.

"Die Richtung stimmt, aber damit wird das Grundübel nicht an der Wurzel gepackt", teilte Linksfraktionschefin Kathrin Dannenberg am Montag in Potsdam mit. Die Altersarmut als gesellschaftliches Problem bleibe bestehen. "Denn viele Brandenburgerinnen und Brandenburger kommen auf Grund ihrer gebrochenen Erwerbsbiografien gar nicht auf 35 Beitragsjahre."

Mit dem Kompromiss zur Grundrente der Spitzen von SPD, CDU und CSU sollen Rentner, die 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben und eine sehr niedrige Rente bekommen, ab 2021 einen Zuschlag erhalten. Ihre Rente soll damit 10 Prozent über dem Niveau der Grundsicherung liegen. Geplant ist eine umfassende Einkommensprüfung.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte den Kompromiss begrüßt. "Das freut mich sehr - und vor allem rund 1,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner, die bundesweit künftig eine zumindest etwas höhere Rente bekommen werden." Davon könnten vor allem Ostdeutsche profitieren.

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