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Bauarbeiten
Endspurt in der Libertasschule

Blick in das neu gestaltete Sekretariat. Direktor Axel Klicks und Sekretärin Franziska Telm stehen im neuen Wartebereich vor dem Tresen.
Blick in das neu gestaltete Sekretariat. Direktor Axel Klicks und Sekretärin Franziska Telm stehen im neuen Wartebereich vor dem Tresen. © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 11.11.2019, 18:05 Uhr
Löwenberg (MOZ) Die regelmäßig in der Libertasschule anstehenden Bauarbeiten sind ein Beleg dafür, dass die Bildungseinrichtung sowohl den Kommunalpolitikern als auch der Verwaltung des Löwenberger Landes am Herzen liegt. Mehr als 100 000 Euro standen im vergangenen Haushalt bereit, um die Situation sowohl für die Schüler auch auch die Pädagogen zu verbessern. Dabei war es durchaus ein ehrgeiziges Ziel, zum Schuljahreswechsel die Bauarbeiten abzuschließen. Das hat nicht ganz geklappt, nun aber nähern sich die Arbeiten dem Ende. Die beiden wichtigsten Veränderungen waren die Einrichtung des neuen Computerkabinettes und die Zusammenfassung des Schulverwaltung.

Neues Computerkabinett

Der Computerraum wurde komplett neu gestaltet. Noch wichtiger war, dass sich die Zahl der bislang vorhandenen 15 Computerarbeitsplätze mit nun 32 mehr als verdoppelt hat. Dass die Computer nicht gleich am ersten Schultag angeschaltet werden konnten, war insofern kein Problem, da diese Zeitlücke mit den notwendigen theoretischen Unterweisungen überbrückt werden konnte. "Inzwischen läuft alles perfekt", freut sich auch Schuldirektor Axel Klicks.

Der zweite Baukomplex umfasste die Zusammenlegung der Schulverwaltung auf der zweiten Etage. Dort befinden sich das neuen Lehrerzimmer und inzwischen auch wieder das Sekretariat inklusive des Büros für die Direktoren. Das Sekretariat präsentiert sich nicht nur hell und in freundlichen Farben, es ist auch doppelt so groß. Bislang war kaum Platz, um im Sekretariat am Tresen warten zu können. Bei hohen Andrang blieb nur die Möglichkeit, sich sozusagen die Klinke in die Hand zu geben und auf dem Flur zu warten. Nun gibt es zwei Arbeitsplätze und einen langgestreckten Wartebereich im Raum. Außerdem viel Stauraum, um Akten unterbringen zu können, merkt der Direktor an. Dafür allerdings wurde sein Büro um einen Raum versetzt, und dahinter sogar noch ein zweiter Raum für die Konrektorin eingerichtet. Die musste sich bislang ein kleines Zimmer mit der Leiterin der Grundschule teilen.

Zusätzlich wurden auf der Etage noch zwei weitere Arbeitsplätze eingerichtet. "Wir hatten bislang keinen Möglichkeiten, dass sich Lehrer bei anstehenden Elterngesprächen oder auch für die Auswertung von Hospitationen irgendwo zurückziehen konnten. Das ist aber wichtig, um einerseits den Datenschutz gewährleisten zu können und andererseits ein Gesprächsambiente anzubieten, in dem ein Gedankenaustausch möglich ist. Meist mussten die Kollegen dafür gerade nicht besetzte Unterrichtsräume als Alternative nutzten", erklärt Klicks. Das sei jetzt nicht mehr nötig.

Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Was noch fehlt, das sind beispielsweise Verblendungen für die Tische. Doch geht Klicks davon aus, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr beendet werden können.

Schulcampus Löwenberg

An der Bildungseinrichtung in Löwenberg werden derzeit zirka 600 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Dem Lehrerkollegium gehören 48 Pädagoginnen und Pädagogen an.

Es gibt zwei Besonderheiten, die die Libertasschule charakterisieren. Zum einen handelt es sich um einen Schulcampus, der sowohl die Grundschule, also die erste bis sechste Klasse, als auch die Sekundarstufe, (siebte bis zehnte Klasse) einschließt. Die zweite Besonderheit ist, dass es zwei Grundschulstandorte gibt, einen in Löwenberg und eine Filiale in Grüneberg, wo Kinder die erste bis vierte Klasse besuchen können. Der Grund ist einfach. Die Kinder sollen im ländlichen Bereich möglichst nah am Wohnort eingeschult werden. ⇥veb

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