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Schulsanierung
Neue Heizkessel schweben in den Keller

Einsatz in der Morgenstunde: Werner Schnorbus und Jens Goldmann (v. links) lassen den neuen Heizkessel für die Heinersdorfer Schule in den Schacht hinunter.
Einsatz in der Morgenstunde: Werner Schnorbus und Jens Goldmann (v. links) lassen den neuen Heizkessel für die Heinersdorfer Schule in den Schacht hinunter. © Foto: Uwe Stemmler
Uwe Stemmler / 12.11.2019, 06:30 Uhr
Heinersdorf (MOZ) Die neuen Heizkessel für den Schul-Komplex in Heinersdorf sind am Montagmorgen eingetroffen. Werner Schnorbus und Andreas Bäcker waren am Sonntagabend, 22 Uhr, in der Viessmann-Firmenzentrale in Hessen mit den zwei Anlagen aufgebrochen.

Als sie gegen 7.15 Uhr eintrafen, wurden sie schon von Jens Goldmann, Chef der gleichnamigen Heizungs- und Sanitärfirma aus Fürstenwalde, und drei Mitarbeitern erwartet. Rasch begann hinter Turnhalle und Kita das Ablademanöver.

"Durch diesen Schacht und die Kellertür müssen sie", hatte Goldmann vorher erläutert. Da ist wirklich nicht viel Platz, aber Schnorbus fädelte mit dem Joystick den am Haken hängenden Koloss sauber ein, vier Meter weiter unten zirkelte ihn Jens Gröbke durch die Tür, ehe er den Haken löste. Es dauerte keine Stunde, da standen Kessel und Kisten mit Zubehör im Keller der 1956 eröffneten Schule, die jetzt die Kita beherbergt.

Container sorgt für Wärme

Die Aktion war Teil der seit Wochen laufenden Sanierungsarbeiten. Die Schulsporthalle wird umfassend erneuert. "Wir liegen gut im Plan", sagt Ron Gollin, Bauamtsleiter von Odervorland. Die alte, verschlissene Ölheizung hatten die Goldmänner als Erstes ausgebaut. Ein Heizcontainer sorgt derzeit für Wärme. In der Turnhalle stehen Gerüste bis unters Dach. Am wichtigsten sei, so Gollin, dass die Heizung in Betrieb genommen werden kann.

Noch vor Weihnachten soll das passieren. "Nächste Woche werden die Kessel mit moderner Gasbrennwerttechnik und je 160 Kilowatt Leistung gestellt", sagt Goldmann. Dann erwartet er auch die Anlieferung die Teile für die neue Verteilanlage. Die zehn Rohre mit Armaturen, die jetzt eine Wand des Kellers verdecken, werden ersetzt, dann die Kessel angeschlossen. "Wenn wir das erledigen, muss zwei bis drei Tage die Heizung abgestellt werden", sagt der Firmenchef. Allerdings werde das in drei Etappen geschehen, denn die Anlage versorgt drei Heizkreise: Schule, Kita und Turnhalle. 2020 wird Goldmann dann in der Turnhalle weiterarbeiten, den Sanitärbereich sanieren und die alten Heizkörper und –rohre austauschen.

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