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Wer wird es?
Spekulationen zur zukünftigen Leitung von Woidkes Staatskanzlei

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg. © Foto: Monika Skolimowska/dpa
Ulrich Thiessen / 12.11.2019, 17:17 Uhr - Aktualisiert 12.11.2019, 17:33
Potsdam (MOZ) SPD-Chef Dietmar Woidke macht es offenbar spannend. In seiner Partei wird spekuliert, auf wen er in den kommenden fünf Jahren bauen will – und zwar in seiner unmittelbaren Umgebung als Chef der Staatskanzlei.

Dieser Posten wird erstmals seit 1999 wieder von einem Minister bekleidet, statt "nur" von einem Staatssekretär. Die Entscheidung soll so spät wie möglich vor dem Parteitag am Freitagabend bekannt gegeben werden, auf dem der Koalitionsvertrag, der mit CDU und Grünen ausgehandelt worden war, zur Abstimmung steht. In Potsdam wird damit gerechnet, dass die bisherige Verkehrsministerin Kathrin Schneider, die als Vertraute des alten und sicher auch neuen Ministerpräsidenten gilt, die um mehrere Aufgaben erweiterte Staatskanzlei künftig leiten wird. Ihr bisheriges Ressort ging bei der Verteilung der Ministerien an die CDU. Bislang war Martin Gorholt Chef der Staatskanzlei. Woidke hatte ihn erst im Sommer vergangenen Jahres als Problemlöser geholt.

Das Finanzministerium übernimmt nach Informationen von MOZ-Online die bisherige Innenstaatssekretärin Katrin Lange. Bildungsministerin dürfte Britta Ernst bleiben, Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und für das Wissenschaftsministerium wird die Bundestagsabgeordnete Manja Schüle gehandelt, die Martin Münch ablösen würde.

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