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Fußball
Union gewinnt Neuruppiner Stadtduell

Gunnar Reblin / 13.11.2019, 06:30 Uhr
Neuruppin (moz) Der Mann des Stadtderbys setzte am Sonntag gekonnt den Schlusspunkt. Alexander Redepenning schoss den SV Union Neuruppin zum 2:1-Erfolg beim MSV. Und das in der Nachspielzeit, per Linksschuss aus der Drehung. Redepenning hatte zuvor bereits den Führungstreffer der Unioner erzielt, ebenfalls mit dem linken Fuß. Kurz zuvor aber auch einen Elfmeter an den Pfosten gesetzt. Für den SV Union Neuruppin war es der neunte Sieg im neunten Spiel. "Wir haben derzeit einen guten Lauf. Der Sieg gegen den MSV war am Ende aber ein glücklicher, das muss man schon einräumen", so der Derbyheld.

MSV Neuruppin –

SV Union Neuruppin 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Alexander Redepenning (33.), 1:1 Enrico Pöhls (61.), 1:2 Redepenning (80.+3)

Bes. Vork.: Redepenning verschießt Foul-Elfmeter (24.)

Beide Trainer, Lars Schröter (MSV) und Christian Raschke (Union), waren sich im Schlussstatement einig: "Es war ein glücklicher Sieg für Union. Ein Remis wäre gerecht gewesen." Die Unioner überzeugten vor allem im ersten Durchgang kämpferisch, vor allem aber auch spielerisch. Die Führung für die Gäste hätte schon früher fallen können, doch Alexander Redepenning scheiterte im Elfer-Duell mit MSV-Torwart Volkmar Rechenberg am Pfosten. Zuvor war Dennis Stellmacher Unions Torjäger Maik List Nahe der Strafraumkante in die Hacken gelaufen. Plump. Schiedsrichter Patrick Jammrath (Dreetz) entschied sofort auf Strafstoß. Keine Proteste. "Leider klatschte der Ball vom Innenposten zurück ins Feld und nicht ins Netz", so der Elfer-Schütze. Insgesamt habe das Spiel aber richtig Spaß gemacht, sagte Redepenning. Ins selbe Horn blies MSV-Kicker Sebastian Skupke: "Es war ein offenes Duell, in dem Union im ersten und wir im zweiten Durchgang den Ton angaben. Es hat richtig Spaß gemacht." Skupke war es auch, der vor dem 0:1 einen Tick zu spät kam, um Teamkollege Stefan Samuel im Eins-gegen-eins gegen Redepenning zu helfen. "Sonst hätte ich den Schuss vielleicht blocken können", so Skupke. Unions Torschütze hatte sich den Ball an Samuel vorbei auf den linken Fuß gelegt. "Ich wollte erst ins Zentrum ziehen, doch da kam ja einer angerauscht. Also bin an der anderen Seite vorbei und habe abgezogen", beschrieb Redepenning die Szene. Der Ball schlug im kurzen Eck ein, MSV-Keeper Volkmar Rechenberg kam nicht mehr mit den Händen ans Leder.

Den Hausherren fehlte in der Offensive die nötige Genauigkeit, Torjäger Enrico Hinzer hing in der Luft. MSV-Trainer Lars Schröter befand: "Im ersten Durchgang war es ein Duell auf Augenhöhe mit Vorteilen für Union. Aber im zweiten Durchgang waren wir spielfreudiger, bekamen nach der Einwechslung von Dietmar Bletsch mehr Ordnung ins Spiel. Doch wir nutzen unsere Chancen nicht." Bis auf einmal, da köpfte Enrico Pöhls nach Flanke von Bletsch die Kugel perfekt ein. Der Auftakt zu einer spannenden Schlussphase, ehe eine Dreifach-Ecke den Unionern den Weg zum Sieg ebnete. Schröter: Wir verteidigen bei diesen Standards schlecht. So gab es die Quittung dafür."

Während Union in Meilenstiefeln Richtung Staffelsieg marschiert, hängt der Vorjahreserste MSV hinter den Erwartungen zurück. Trainer Schröter findet klare Worte: "Mit dem aktuellen Kader ist nicht mehr vom MSV zu erwarten."

Spieltermine unddie besten Torjäger

Offene Spiele im Jahr 2019:Sonntag, 17. November, 10 UhrTuS Widlberg - Eintr. Alt RuppinKreispokal-Viertelfinale:Karstädt - SV Union (10.30 Uhr)Sonntag, 24. November, 10 UhrMSV - RheinsbergSV Union - Wildberg

Die besten Torjäger:1. Marcel Nichziol (Wildberg) ⇥16 Tore   Alexander Redepenning (Union)⇥163. Enrico Hinzer (MSV)⇥15

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