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Gründerwoche
Auch Influencer brauchen einen Businessplan

Falko Stephan vom IHK-Regionalcenter (links) und Thomas Gensch von der Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin sehen die Gründerwoche als gutes Instrument, um Gründer auf einen Weg zu schicken, dessen Herausforderungen sie genau kennen.
Falko Stephan vom IHK-Regionalcenter (links) und Thomas Gensch von der Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin sehen die Gründerwoche als gutes Instrument, um Gründer auf einen Weg zu schicken, dessen Herausforderungen sie genau kennen. © Foto: Siegmar Trenkler
Siegmar Trenkler / 13.11.2019, 17:47 Uhr
Neuruppin (MOZ) Wer sein Glück selbst in die Hand nehmen und sich mit einem Unternehmen selbstständig machen möchte, sollte die Voraussetzungen dafür genau kennen. Egal, ob es eine 50-Jährige mit dem Traum vom eigenen Hofladen ist, ein 23-Jähriger, der als Youtuber aktiv werden möchte, oder es um die Übernahme eines bestehenden Unternehmens geht – Hilfe bietet in allen diesen Fällen die Gründerwoche, die bundesweit vom 18. bis 24. November stattfindet.

In Neuruppin gibt es dazu am Donnerstag, 21. November, ein Treffen, bei dem die Angebote und das Know How verschiedener Institutionen gebündelt werden. Dazu gehören die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin, die Arbeitsagentur, die Gründerlotsen, die Investitionsbank des Landes Brandenburg, die Barmer, die R+V Versicherung, das Finanzamt Kyritz und die Handwerkskammer Potsdam.

Ziel der Aktion ist es, dafür zu sorgen, dass Existenzgründer nichts ins Ungewisse starten, sondern bestes über alle Rahmenbedingungen informiert sind. Seit drei Jahren beteiligt sich das IHK-Regionalcenter in Neuruppin an der Aktion, gemeinsam mit der Raiffeisenbank, an deren Sitz in der Karl-Marx-Straße 97 das Treffen stattfindet. Der Erfolg spricht für sich, sagt Falko Stephan, der Leiter des Regionalcenters. 10 der 15 Teilnehmer der Gründerwoche vom vergangenen Jahr sind inzwischen selbstständig. Meist passiert das in den Bereichen Handel und Dienstleistungen. Doch auch angehende Influencer oder Physiotherapeuten können sich bei der Veranstaltung informieren. Ebenso wird bei der Nachfolge bestehender Unternehmen beraten.

Wirklich unvorbereitet kommt auf die IHK niemand zu, berichtet Stephan. Es sind oft Gründer, die sich schon länger mit ihren Absichten befassen und oft nur noch Lücken in manchen Bereichen schließen wollen. Vor allem betriebswirtschaftlich wird daher nachgeholfen. "Bei einer Gründung gibt es so viele Infos zu beachten, dass sie Interessenten erschlagen können. Wir helfen dann, einen roten Faden zu entwickeln, der durch die gesamte Gründungsphase reicht", berichtet Stephan. Nach der Anfangszeit können Gründer später auf die klassische Betreuung setzen.

Das Treffen in der Raiffeisenbank ist ein offenes Format. Zu Beginn stellen sich die Institutionen vor, bevor sich die Teilnehmer an einzelnen Ständen genau zu den Themen informieren können, die sie interessieren. Zudem werden dort Kontakte geknüpft, oder Termine für vertiefende Gespräche ausgemacht. Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, sich unter 03391 450756 anzumelden oder per Email an anja.gensch@rbopr.de.

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