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Kugeln statt Eier, der Unterschied liegt im Material.

Ausstellung
Schmuckes für den Weihnachtsbaum

Weihnachtswerkstatt: Christiane Gohlke bemalt Kugel. Die Ergebnisse präsentiert sie in einer Ausstellung.
Weihnachtswerkstatt: Christiane Gohlke bemalt Kugel. Die Ergebnisse präsentiert sie in einer Ausstellung. © Foto: Andreas Gora
Viola Petersson / 14.11.2019, 06:00 Uhr
Sandkrug (MOZ) Als Eierfrau ist sie im Oberbarnim bekannt. Nein, abtrünnig ist Christiane Gohlke ihrem Metier, der Kunst, nicht geworden. Kurzzeitig hat sie nur das Objekt gewechselt. Statt Eier verziert die 57-Jährige derzeit Weihnachtsbaumkugeln. Am Wochenende stellt sie ihre Arbeiten im Scheunenflur auf dem eigenen Hof aus. Eine Premiere.

So weit weg von der Eiermalerei sei das aktuelle Projekt gar nicht, sagt die Sandkrugerin sogleich. Beide Objekte seien rund, die Kugeln natürlich noch ein bisschen mehr. Der entscheidende Unterschied, so erklärt die Fachfrau, liege im Material. Das mundgeblasene Glas der Weihnachtsbaumkugeln "verzeiht keine Fehler". Die Oberfläche gebe "die Farbe nicht wieder her". Andererseits seien mehrere Schichten nötig, um eine farbliche Brillanz zu erreichen.

Bei Eiern könne sie dank der Besonderheiten der Schale etliche verschiedene Techniken einsetzen, darunter etwa die Gravur. Was deutlich aufwändiger sei, aber eben auch eine textliche Gestaltung möglich macht. Dies sei bei den Weihnachtsbaumkugeln ausgeschlossen. Dafür würden die mit jeder Menge Glimmer und Glitzer punkten.

Daneben setzt Gohlke aber, wie bei den Eiern, auf viel Natur. Auf heimische Tiere als Motive. Hasen Schafe, Mäuse. "Ich verbinde mit Weihnachten vor allem Wald und Märchen", begründet die Sandkrugerin die Wahl.

Auf die Idee, neben Eiern auch Kugeln in die Hand zu nehmen, sei sie schon vor einigen Jahren gekommen. Beim Schmücken des Baumes mit den Kugeln ihrer Vorfahren. Es folgten erste Tests. Als die Kugeln Marke Gohlke an der Tanne hingen, "war ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis". So habe sie sich seit Sommer dieses Jahres auf die Kugeln konzentriert. Neben dem eigentlichen Baumschmuck zeigt Gohlke weitere Dekoration für den Advent und die Weihnachtszeit, etwa Waldhäuschen. Als Adventsausstellung will die Künstlerin ihre kleine Schau nicht deklariert wissen. Sie wirbt vielmehr mit dem Motto "Selbstbemalte Weihnachtskugeln aus dem Choriner Zauberwald". Dies sei nämlich ihr wichtigstes Anliegen: eine zauberhafte Stimmung zu schaffen.

Ausstellung: 16./17. November jeweils von 13 bis 17 Uhr in der Angermünder Straße 21 in Sandkrug, Eintritt frei

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