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Judo
Achtungszeichen beim Sichtungsturnier

Beim gemeinsamen Training an der Sportschule Frankfurt: Nick Köhler und Joren Westphal (oben)
Beim gemeinsamen Training an der Sportschule Frankfurt: Nick Köhler und Joren Westphal (oben) © Foto: Mike köhler
Mike Köhler / 14.11.2019, 11:00 Uhr
Wulkow (MOZ) In Herne und Holzwickede fanden die  Sichtungsturniere des Deutschen Judo-Bundes der Männer und Frauen unter 17 Jahren statt. 256 Judoka aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen am vom DSC Wanne-Eickel organisierten 27. Mario-Kwiat-Gedächtnisturnier der Männer in Herne teil.

Der Bundestrainer Bruno Tsafack war vor Ort und nutzte diese Gelegenheit, die Kämpfer des kommenden U-18-Jahrgangs zu beobachten. In der mit 51 Teilnehmern am stärksten besetzten Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm starteten Nick Köhler und Joren Westphal. In der Vergangenheit immer in unterschiedlichen Gewichtsklassen am Start, war das Turnier für die beiden 16-Jährigen in dieser Hinsicht eine Premiere, die im direkten Duell um die Bronzemedaille enden sollte.

Der Wulkower Westphal gewann seinen Auftaktkampf gegen Jannik Sokirko (JC Wermelskirchen) mit Ippon (voller Punkt). Das nächste Duell gegen Finn Luka Reddig (Judo Crocodiles Osnabrück) ging nach 3:15 Minuten aber verloren. Da Reddig das Halbfinale erreichte, eröffnete sich für Westphal auf Grund des Wettkampfmodus die Möglichkeit, sich über die Trostrunde doch noch für einen Podestkampf zu qualifizieren. Nach vorzeitigen Siegen gegen Elija Ruben Märkt (SC Bushido Berlin), Lars Nagler (PSV Meiningen 90) und Leon Wüste (PSV Essen) war das kleine Finale für den am Bundesstützpunkt Berlin trainierenden Westphal dann erreicht.

Schneller Ippon für Köhler

Der Lebuser Köhler besiegte nach einem Freilos in der ersten Runde Achmed Hamidov (TV 1860 Nassau) mit einem schnellen Ippon. Die folgenden Kämpfe gegen Bernhardt Berg (Chemnitzer PSV) und Kevin Busik (PSV Eisenach) wurden mit Wazaari (halber Punkt) bzw. Ippon gewonnen.

Im Halbfinale gab es die Neuauflage des Duells gegen Levi Märkt (SC Bushido Berlin). Beide standen sich beim Sichtungsturnier in Bamberg im September schon einmal gegenüber. Damals siegte Köhler mit einer Würgetechnik. Diesmal konnte der Athlet vom Bundesstütz-punkt Hannover seine Wazaari-Führung nicht über die Zeit bringen und verlor durch einen taktischen Fehler im Bodenkampf gegen den späteren Sieger des Turniers.

Im folgenden Kampf um den Bronzerang trafen nun die beiden ehemaligen Frankfurter Sportschüler und langjährigen Freunde erstmalig in ihrer Judolaufbahn aufeinander. Nick Köhler konnte sich nach 3:27 Minuten dann über Platz 3 freuen und Joren Westphal, in seiner neuen Gewichtsklasse, über Platz 5. Für beide Sportler ein wirklich tolles Ergebnis bei diesem wichtigen Sichtungsturnier.

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