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Nach schweren Misshandlungen
Stoß in die Oder

Die Frau wurde in das eiskalte Wasser der Oder gestoßen. (Symbolbild)
Die Frau wurde in das eiskalte Wasser der Oder gestoßen. (Symbolbild) © Foto: Patrick Pleul/dpa
dpa / 14.11.2019, 18:10 Uhr
Frankfurt (Oder) (dpa) In dem Prozess um den lebensgefährlichen Stoß einer Frau in die eiskalte Oder werden Aussagen der beiden Angeklagten erwartet.

Die zwei Frauen sollen sich an diesem Freitag (9.30 Uhr) vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) äußern. Das Gericht hatte den Frauen im Alter von 19 und 31 Jahren für den Fall umfassender Geständnisse eine Strafmilderung in Aussicht gestellt. Beide sind wegen versuchten Mordes angeklagt (Az.: 24 Kls 17/19).

Ihnen wird vorgeworfen, das 34 Jahre alte Opfer im Januar in Frankfurt (Oder) in den Grenzfluss gestoßen zu haben, um es zu töten. Laut Anklage handelten die beiden Frauen aus niedrigen Beweggründen und um vorhergehende Straftaten zu vertuschen. Dem Stoß in die Oder waren demnach stundenlange schwere Misshandlungen vorausgegangen.

Als die Frau in die Oder geschubst worden war, wurde sie durch die starke Strömung zunächst mitgerissen, konnte sich jedoch aus dem Fluss retten. Sie erlitt schwere Unterkühlungen. Nach aktuellen Planungen des Gerichts soll die Frau, die in dem Verfahren als Nebenklägerin fungiert, am 22. November als Zeugin gehört werden.

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