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Das siebte Kind
Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

Die Urkunde für die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten wurde von Falkensees Bürgermeister Heiko Müller an Familie Reinhardt überreicht.
Die Urkunde für die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten wurde von Falkensees Bürgermeister Heiko Müller an Familie Reinhardt überreicht. © Foto: Stadt Falkensee
Sandra Euent / 15.11.2019, 12:11 Uhr
Falkensee (BRAWO) Die kleine Sophia Emilia Michelle erblickte vor drei Monaten als siebtes Kind der Familie Reinhardt aus Falkensee das Licht der Welt. Nun wurde ihr eine besondere Ehre zuteil. Der Bundespräsidente Frank-Walter Steinmeier übernahm die Ehrenpatenschaft für das kleine Mädchen. Diese wurde von von Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD) überreicht. Dazu empfing er die Familie mit ihren sieben Kindern im Alter von 3 Monaten bis 18 Jahren im Rathaus. Dort gab es eine Urkunde und ein Patengeschenk.

Für Bürgermeister Heiko Müller war die Überreichung der Ehrenpatenschaft ein erstes Mal: "Diese Aufgabe hatte ich in meiner Amtszeit bislang noch nicht", erklärte er. Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag die Ehrenpatenschaft für das siebente Kind einer Familie. Die Patenschaft hat symbolischen Charakter. Sie soll die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck bringen und stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für das Gemeinwesen haben.

Bürgermeister Heiko Müller: "Familie ist in einem Staat wie Deutschland sehr wichtig. Denn Kinder machen unsere Zukunft aus. Familie bedeutet füreinander Verantwortung zu übernehmen, wobei jedem eine Aufgabe zuteilwird. Die besondere Leistung der Eltern, aber auch der Geschwister, die einander helfen und unterstützen, ist zu würdigen."

Familie Reinhardt ist vor fünf Jahren aus dem Süden von Berlin nach Falkensee gezogen. Vater Erol ist Polizeibeamter und Mama Michelle kümmert sich daheim um die Familie. Neun Personen, zwei Erwachsene, fünf Jungs und zwei Mädels, im Haushalt erfordern eine gute Organisation. "Der Tag ist bei uns ziemlich durch getaktet", so Erol Reinhardt. "Denn nach einem langen Schul-, Ausbildungs- und Arbeitstag stehen auch noch die Hobbys auf dem Programm." Diese sind bei Familie Reinhardt sportlich: "Unsere Jungs spielen Fußball in Falkenseer und Berliner Vereinen. Da stehen auch am Wochenende viele Spiele an." In Falkensee fühlt sich die Familie gut aufgehoben. Über das Vereinsleben, die Schulen und Kitas konnten sie viele Kontakte zu anderen Kindern und Eltern knüpfen.

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