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zum Streit um die Hohenzollern
Dank an Böhmermann

Mathias Hausding
Mathias Hausding © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Mathias Hausding / 15.11.2019, 18:45 Uhr - Aktualisiert 15.11.2019, 18:52
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der Hohenzollern-Streit erhitzte bereits im Brandenburger Landtagswahlkampf für kurze Zeit die Gemüter. Die Linke startete die Volksinitiative "Keine Geschenke den Hohenzollern". Seitdem ist es wieder still geworden um jene im Geheimen geführten Entschädigungsverhandlungen. Damit dürfte es nun ein für alle mal vorbei sein, nachdem sich Jan Böhmermann dieses Themas angenommen hat. Allein dafür muss man ihm dankbar sein, auch wenn sein Stil sicher nichts für zart besaitete Gemüter ist.

Worum es in den Verhandlungen inhaltlich geht, welche Argumente eine Rolle spielen, muss ebenfalls transparent diskutiert werden können. Dabei dürften bislang unter Verschluss gehaltene Gutachten helfen, die der Komiker nun zum Herunterladen ins Netz gestellt hat. Mögen sich alle Geschichtslehrer Brandenburgs davon eine Kopie sichern! Das verspricht spannenden Unterricht. Last but not least: Auch mit der Verknüpfung der Hohenzollern-Entschädigung und dem Herero-Völkermord im Kaiserreich stößt Böhmermann eine überfällige Debatte an.

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