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Weihnachtsmarkt
Auch der Sandmann wird erwartet

Es gibt ein Wiedersehen: Der Sandmann und der Weihnachtsmann trafen bereits vor fünf Jahren bei einem der Himmelfporter Weihnachtsmärkte aufeinander.
Es gibt ein Wiedersehen: Der Sandmann und der Weihnachtsmann trafen bereits vor fünf Jahren bei einem der Himmelfporter Weihnachtsmärkte aufeinander. © Foto: Mandy Oys
Matthias Henke / 18.11.2019, 18:30 Uhr
Himmelpfort Gespannt auf ein neues Konzept für die Märkte rund um das Weihnachtshaus und auf der Klosterwiese an den vier Adventswochenenden dürfen die Himmelpforter und ihre Gäste sein. Elke Schmälzle, die im Sommer die Betreiberschaft des Weihnachtshauses übernommen hat, wagt einen programmatischen Neustart.

Dass sich eher familiäre Wichtelmärkte mit der mehr auf quietschbunt und spektakulär getrimmten Unterhaltung samt Schneekönigin Elfen, Trollen und Yetis der Gaukler von Cocolorus Budenzauber abwechseln, ist passé.  Die Mittelaltertruppe bleibt künftig außen vor. Lokal, regional und besinnlich sollen die Märkte stattdessen künftig gestaltet werden, betonte Schmälzle auf Nachfrage.

Sie steckt noch mitten in den Vorbereitungen. Auch wenn auf der Internetseite des Weihnachtshauses bereits das Programm für die ersten beiden Wochenenden veröffentlicht wurde, komplett sei es noch nicht. Wer wissen will, was ihn an den letzten beiden  Adventswochenenden erwartet, müsse aber nicht mehr allzu lange warten. Sukzessive und wahrscheinlich im Laufe der Woche werde das Programm auf www.weihnachtshaus-himmelpfort.de weiter ergänzt.

Ein Höhepunkt, besonders für die Jüngsten, dürfte am Sonnabend, 14. Dezember, der Besuch des Sandmännchens  bei seinem alten Kumpel, dem Weihnachtsmann, sein, verriet Schmälzle vorab. Etwa zwischen 13 und 14 Uhr wird der Wicht erwartet. Dabei treffen zwei Jubilare aufeinander, wurde das Sandmännchen in diesem Jahr doch 60 Jahre alt, und der Weihnachtsmann beging das 35-jährige Bestehen seines Postamts in Himmelpfort.

"Theater 89" zu Gast

Für das Kulturprogramm konnte überdies das Theater 89 gewonnen werden, in der Region unter anderem durch die jährlichen Gastspiele in Gransee bekannt. Schmälzle war früher Geschäftsführerin des Theaters. Am 30. November, 15 Uhr, soll in "Katharina von Bora – Hering, Erbsenbrei und Gottes Wort" der  Lebensweg der Ehefrau des Reformators Martin Luther nachgezeichnet werden – mit Angelika Perdelwitz als Katharina von Bora und Martin Luthers Liedern, gespielt und gesungen von Julia Maria Repke. Am 7. Dezember werden beim Knecht Ruprecht aus Theodor Storms Weihnachten von den Theaterleuten Lieder und Gedichte zusammen mit der Folkband "The Rathmines" auf die Bühne gebracht.

Aus dem Programm

Geöffnet sind die Weihnachtsmärkte sonnabends von 10 bis 18 Uhr sowie sonntags von 10 bis 17 Uhr.

Der Eintritt, auch zu den Theatervorstellungen, ist an allen Wochenenden frei.

Märchen im Zirkuszelt werden beispielsweise jeweils von 10 bis 11 Uhr und von 14 bis 15 Uhr vorgelesen. Eine Märchenbahn dreht ganztags ihre Runden. Mit Frau Holle können die Kleinen am Sonnabend dann ab 16.30 Uhr eine Wichtelwanderung unternehmen.

Eine stetig aktualisierte Übersicht über das ganze Weihnachtsmarkt-Programm findet sich im Internet: www.weihnachtshaus-himmelpfort.de. ⇥red

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