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Schweinepest
Brandenburg baut Früherkennung aus

Polnische Veterinärbehörden trainieren bei einer Notfallübung für das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest. Jäger sollen jetzt für das Entnehmen einer Blutprobe von verendeten Wildschweinen eine höhere Entschädigung erhalten.
Polnische Veterinärbehörden trainieren bei einer Notfallübung für das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest. Jäger sollen jetzt für das Entnehmen einer Blutprobe von verendeten Wildschweinen eine höhere Entschädigung erhalten. © Foto: Marcin Bielecki/dpa
dpa / 20.11.2019, 15:55 Uhr
Potsdam (dpa) Aus Sorge vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verstärkt Brandenburg die Maßnahmen zur Früherkennung der Seuche.

Die Aufwandsentschädigung für Jäger, die verendete Wildschweine melden und ihnen eine Blutprobe entnehmen, werde vom 1. Dezember an auf 50 Euro erhöht, erklärte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Mittwoch in Potsdam. "Je früher die Afrikanische Schweinepest erkannt wird, desto größer sind die Chancen, einen möglichen Ausbruch der Seuche in unserem Schwarzwildbestand erfolgreich zu bekämpfen", sagte Nonnemacher. Dabei spiele die Suche nach verendeten Wildschweinen eine zentrale Rolle. Seit Anfang 2018 bekommen Jäger 30 Euro vom Land für das Auffinden vom sogenannten Fallwild und das Entnehmen einer Probe.

Zuletzt war bei 20 toten Wildschweinen in Polen nahe der deutschen Grenze das Virus nachgewiesen worden. Seitdem wächst die Sorge vor einem Grenzübertritt der Seuche. Der brandenburgische Landesbauernverband und der Deutsche Jagdverband hatten am Dienstag zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

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