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zur Sicherheit auf Weihnachtsmärkten
Zu Besuch in der Festung

Andreas Wendt
Andreas Wendt © Foto: Gerrit Freitag
Meinung
Andreas Wendt / 20.11.2019, 20:18 Uhr - Aktualisiert 21.11.2019, 20:43
Frankfurt (Oder) (MOZ) Alle Jahre wieder – müssen wir uns daran gewöhnen, dass Weihnachtsmärkte in Brandenburger Großstädten einer Festung gleich mit Betonpollern gesichert sind, auf denen Polizisten mit Maschinengewehren patrouillieren und der Chorgesang aus den Lautsprechern so gar nicht zu der doch irgendwie beunruhigenden Sicherheitskulisse passt. Seit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin gehört die Terrorabwehr zum Weihnachtsmarkt – leider.

Und leider ist ein Weihnachtsmarktbesuch auch nicht mehr das, was er einmal war. Die Angst ist ständiger Begleiter des Ausflugs, auch wenn die Polizei Brandenburgs betont, dass ihr keine Erkenntnisse für eine konkrete terroristische Gefährdung vorliegen. Halle hatte auch niemand wirklich auf dem Schirm.

Die Unbeschwertheit in der Vorweihnachtszeit ist somit ziemlich getrübt, und das liegt nicht an der Alltagskriminalität wie Taschendiebstählen oder Schlägereien, weil der eine oder andere Marktbesucher die Wirkung des Glühweins unterschätzt hat. Eine friedliche und stimmungsvolle Vorweihnachtszeit sieht anders aus. Dabei sollte doch eigentlich die Vorfreude als schönste Freude im Mittelpunkt aller Weihnachtsmärkte stehen.

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