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Finanzen
Für neue Investitionen müssen Kredite her

Für die Investitionen reichen die Granseer Finanzen nicht aus. Krediten müssen aufgenommen werden.
Für die Investitionen reichen die Granseer Finanzen nicht aus. Krediten müssen aufgenommen werden. © Foto: Jens Wolf/zb/dpa
Matthias Henke / 21.11.2019, 09:00 Uhr
Gransee In Sachen Investitionen legt Gransee 2020 noch einmal eine Schippe drauf. Nach 2,9 Millionen Euro 2018 und 4,2 Millionen Euro 2019 will die Stadt im kommenden Jahr 6,1 Millionen dafür ausgeben. Die Hälfte des Geldes soll in Bauprojekte fließen, etwa den Umbau des Bahnhofs zum Jugendfreizeitzentrum. Dafür sind zunächst 1,2 Millionen Euro eingeplant. Weitere 3,4 Millionen Euro werden in den Folgejahren fällig. Mit 580 000 Euro wird für den Gewerbeteil des Gesundheitszentrums geplant, mit 500 000 Euro für die Granseer Trauerhalle. Für 450 000 Euro wird die Straße "Am Stadtwald" weiter gebaut.

Da auf der Einnahmen-Seite bei der Investitionstätigkeit nur 4,2 Millionen Euro stehen, empfahl die Verwaltung die Aufnahme eines Kredites in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Eine weitere Neuverschuldung ist 2021 und 2022 geplant. Die Großprojekte, zu denen neben dem Jugendclub und dem Ärztehaus auch der Umbau des Klosters zählt, machten dies nötig, hieß es. Alle alten Darlehen in Höhe von noch etwa 50 000 Euro werden bis 2021 getilgt. Hierbei handelt es sich unter anderem um einen Kredit, der 2001 für den Straßenbau in Wentow aufgenommen wurde. Kassenkredite für die laufende Verwaltungstätigkeit seien aber nicht nötig, betonte Vize-Amtsdirektor Nico Zehmke. Insgesamt hat das vom Finanzausschuss behandelte Zahlenwerk ein Volumen von 10,6 Millionen Euro im Ergebnishaushalt sowie etwa 14,6 Millionen Euro im Finanzhaushalt.

Die Schlüsselzuweisungen des Landes werden voraussichtlich sinken, da 2017 überdurchschnittlich hohe Steuereinnahmen zu verzeichnen waren, was sich erst zeitversetzt auf die Zuweisung auswirkt. Die Steuereinnahmen werden sich im kommenden Jahr wie schon 2019 bei 4,6 Millionen einpendeln, kalkuliert die Verwaltung. Davon zwei Millionen Euro Gewerbesteuern, 1,5 Millionen Euro aus der Einkommenssteuer sowie 770 000 Euro Grundsteuern A und B.

Der Ausschuss empfahl den Haushalt ohne große Diskussion dem Stadtrat zum Beschluss.

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