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Vorsicht, Kamera!

Dieser kleine Buggy erfasst Schäden auf Geh- und Radwegen. Dafür hat er Kameras an Bord.
Dieser kleine Buggy erfasst Schäden auf Geh- und Radwegen. Dafür hat er Kameras an Bord. © Foto: Stadtverwaltung
Klaus D. Grote / 21.11.2019, 15:58 Uhr - Aktualisiert 21.11.2019, 16:32
Oranienburg (MOZ) Die Stadtverwaltung startet mit der Erstellung eines Straßenausbaukonzeptes und schickt dafür spezielle Messfahrzeuge durch die Stadt, die Straßen, Geh- und Radwege erfassen. Die damit beauftragte Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft Berlin nutzt dafür einen Mercedes Sprinter, auf dessen Dach mehrere Videokameras und Sensoren angebracht sind. Für Geh- und Radwege ist ein kleiner, einsitziger Buggy mit Kameras an einem Stativ unterwegs.

Zuerst soll das bestehende Straßen- und Wegenetz dokumentiert werden. Danach nehmen die Ingenieure die unbefestigten Straßen und Wege in Augenschein, um deren Zustand und Geometrie zu dokumentieren, teilte Stadtsprecherin Stefanie Steinicke-Kreutzer am Donnerstag mit. Auf Grundlage der Messdaten soll ein Ranking erstellt werden, welche Straßen und Wege in den kommenden Jahren zuerst ausgebaut werden sollen. Die Untersuchung solle noch in diesem Monat beginnen.

Für die langfristige Planung von Erhaltungsmaßnahmen werde zudem ab Dezember zwei Wochen lang der Zustand der befestigten Trassen bewertet, so Stefanie Steinicke-Kreutzer.  "Einige der schon ausgebauten Flächen sind inzwischen in die Jahre gekommen und weisen Schäden auf." Dabei kommen die beiden mit Kameras ausgestatteten Messfahrzeuge zum Einsatz.

Neben den Ortsstraßen nehmen die Kameras dann auch die Gemeindeverbindungsstraßen sowie einige Feld- und Waldwege ins Visier. Die an den Messfahrzeugen angebrachten Kameras seien lediglich auf Oberflächenschäden gerichtet so Stefanie Steinicke-Kreutzer. Die erfassten Bilddaten würden ausschließlich für die Erledigung dienstlicher Aufgaben verwendet. Zudem erfolge eine Anonymisierung der Bilder, wenn darauf Personen oder Kfz-Kennzeichen zu sehen sind, erklärte die Stadtsprecherin.

Mit der Erstellung des Straßenausbaukonzeptes hatten die Stadtverordneten die Verwaltung in einem Beschluss von Februar beauftragt.

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