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FDP-Parteitag
Teuteberg will FDP-Vorsitz übernehmen

Linda Teuteberg, Generalsekretärin der FDP, will den FDP-Vorsitz im Brandenburger Landtag übernehmen.
Linda Teuteberg, Generalsekretärin der FDP, will den FDP-Vorsitz im Brandenburger Landtag übernehmen. © Foto: Michael Reichel/dpa
Jana Reimann-Grohs / 21.11.2019, 18:50 Uhr - Aktualisiert 22.11.2019, 07:58
Potsdam (MOZ) Die Bundesgeneralsekretärin der FDP, Linda Teuteberg, bewirbt sich auch für den Brandenburger Landesvorsitz.

Das kündigte sie am 18. November in einem Brief an die Mitglieder des Landesverbandes an, der dieser Zeitung vorliegt. Ihr Ziel sei es, die Partei in den kommenden Jahren wieder aufzubauen und es bei den nächsten Wahlen in den Landtag zu schaffen, versichert sie darin den Parteimitgliedern. Im Vorfeld des Parteitages am 30. November schlägt Teuteberg ihre Parteifreundin Anja Schwinghoff, Kreisvorsitzende von Elbe-Elster, für den Posten der Generalsekretärin vor.

Bisher war Teuteberg in stellvertretender Position sowie als Mitglied des Bundestages aktiv. Die 38-jährige Potsdamerin würde Parteichef Axel Graf Bülow ablösen, der zusammen mit dem weiteren Stellvertreter, Hans-Peter Goetz, nach der verlorenen Landtagswahl im September seinen Rückzug erklärte. Jetzt wäre es Zeit, neue Kräfte ranzulassen, betonte Graf Bülow am Donnerstag. Ein Generationswechsel sei nach der letzten Wahlenttäuschung nötig, er mache den Weg frei für jüngere Parteikollegen. Die FDP hatte zur Landtagswahl mit einem Ergebnis von 4,1 Prozent nur knapp die Fünfprozent-Hürde und damit einen Einzug ins Parlament verpasst.

Für den stellvertretenden Vorsitz bewirbt sich der Bürgermeister  von Glienicke Nordbahn: Hans-Günther Oberlack. Auch der Kreisverband Frankfurt (Oder) erhebt Ansprüche auf einen Platz im Präsidium, hat aber noch keine Bewerbung eingereicht, so der Vorsitzende Wolfgang Mücke. Sein Kreisverband möchte stärker kommunale Themen vertreten. Dieses Anliegen hat auch der stellvertretende Barnimer Kreisvorsitzende Martin Hoeck, der Beisitzer im Präsidium ist und die bessere Vernetzung der Lokalpolitiker im Fokus hat, wie der 34-Jährige sagte.

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