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zum Fahrverbot auf alten Übungsplätzen
Leider kein Einzelfall

Harriet Stürmer
Harriet Stürmer © Foto: MOZ/Gerd Markert
Meinung
Harriet Stürmer / 22.11.2019, 19:45 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der Motocrossfahrer, der Ende Oktober illegal im ehemaligen Truppenübungsplatz Heidehof unterwegs war, zog sich dort bei einem Sturz schwere Knochenbrüche zu.

Er selbst war nicht mehr in der Lage, Hilfe zu holen. Zum Glück alarmierten seine Schreie aber Wanderer, die nur durch Zufall in einem benachbarten Waldstück unterwegs waren. Kein Einzelfall: Immer wieder bringen sich Menschen durch illegale Befahrung und Begehung des unwegsamen Geländes in Gefahr – und immer wieder gehen derlei Aktionen böse aus.

Solche Unglücksfälle zeigen eindrücklich, warum in dem unübersichtlichen, sehr weitläufigen und munitionsbelasteten Gebiet die Befahrung verboten und die Begehung nur auf den ausgewiesenen und markierten Wanderwegen gestattet ist. Polizei, Oberförsterei und die Stiftung Naturlandschaften gehen regelmäßig gegen illegale Befahrung vor. Ertappte Täter müssen Entschädigungen in vierstelliger Höhe zahlen. Allein durch einen Appell an die Vernunft lassen sich eben nicht alle von solch einer Dummheit abhalten.

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