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Ortsbeirat redet über Trauerhalle und Streichelzoo

Der Heimattiergarten in Mallnow wird gern besucht, hier von Doris Preuß und Schwiegersohn Michael Hundt aus Berlin.
Der Heimattiergarten in Mallnow wird gern besucht, hier von Doris Preuß und Schwiegersohn Michael Hundt aus Berlin. © Foto: Johann Müller
Ingo Mikat / 24.11.2019, 07:00 Uhr
Mallnow Nach einem Baugutachten ist die einsturzgefährdete Trauerhalle nur mit hohem finanziellem Aufwand instand zu setzen. Ortsvorsteher Andreas Böttcher erklärte jüngst im Ortsbeirat: "Eine Trauerhalle gehört auf jeden Fall zu Mallnow, aber eine Sanierung des bestehenden Gebäudes wäre wie Geld in ein Fass ohne Boden zu werfen. Als beste Variante betrachte ich einen Neubau, doch dazu fehlen uns gegenwärtig die finanziellen Mittel." Die Trauerhalle besitzt, wie die Experten auswiesen, weder ein standfestes Fundament noch einen Ringanker. Der Untergrund ist nicht mehr tragfähig. Deshalb favorisiert der Ortsbeirat einen Abriss des Gebäudes und schlägt vor, auf dem Grundstück perspektivisch eine Grabstätte für Urnenbestattungen zu errichten.

Beliebtes Ausflugsziel

Darüber hinaus wurde über den Heimattiergarten in Mallnow gesprochen. Seine Existenz hängt vom Einsatz vieler freiwilliger Helfer und Vereinsmitglieder aber auch von kommunaler finanzieller Förderung ab. Deshalb soll der Streichelzoo nach Willen des Ortsbeirats auch zukünftig unterstützt werden. Das erfordert, wie die Ortsbeiratsmitglieder feststellten, eine Weiterführung des engen Zusammenwirkens aller Gemeinden des Amtes Lebus. Der Mallnower Heimattiergarten besitzt, wie sie weiter feststellten, in der Region ein absolutes Alleinstellungsmerkmal und wird auch gern von Gästen aus umliegenden Dörfern und Städten besucht. Zur Verbesserung der finanziellen Situation insbesondere der Eigengeldeinnahme der Einrichtung könnte die Aufstellung eines Drehkreuzes mit Bezahlsystem am Eingang beitragen. Gedacht ist an einen Euro Eintritt pro Besucher. Der Ortsbeirat beauftragte das Amt, das Vorhaben rechtlich zu prüfen.

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