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Bildungscampus
Meilenstein für Birkenwerder

So soll der Campus zwischen  Briese und der Feuerwehr in einigen Jahren aussehen.
So soll der Campus zwischen  Briese und der Feuerwehr in einigen Jahren aussehen. © Foto: Repro Büro Planwerk
Jürgen Liebezeit / 01.12.2019, 19:00 Uhr
Birkenwerder (MOZ) Das Dresdener Architektenbüro von Dirk Pussert und Achim Kosch mit dem Landschaftsarchitekten Till Rehwaldt hat den Realisierungswettbewerb für den Bildungs- und Kultur-Campus in Birkenwerder gewonnen. Es erhält ein Preisgeld von 33 250 Euro und das Auftragsversprechen, das Projekt bis zur Baugenehmigung zu betreuen. Das hat die Jury am späten Freitagabend entschieden. "Gewonnen hat ein mutiger und moderner Entwurf", sagte Bürgermeister Stephan Zimniok (BiF) nach der fast zwölfstündigen Beratung. "Der Campus wird einen tollen architektonischen Akzent in Birkenwerder setzen", so Zimniok, der einräumt, dass der Siegerentwurf nicht sein Favorit gewesen sei. "Ich kann aber sehr gut mit der Idee leben." Er ist froh, dass die Jury eine eindeutige Entscheidung getroffen hat, die keinen Spielraum für gravierende Änderungen lasse.

In den beiden Baukörpern auf dem Obermühlenareal zwischen Feuerwehr und Briese sowie auf dem Schulgarten ist Platz für eine Aula, eine Mensa, einen Bürgersaal sowie Schulräume und den Hort. Das alte Küsterhaus soll zu einem Ortstreffpunkt werden. "Vom Rathaus kommend empfängt der zweigeschossige Baukörper mit dem Bürgersaal im Erdgeschoss die Besucher mit einem eigenen Platz zur Briese und Anbindung an das bestehende Wegenetz. Die Fischtreppe an der Briese und deren Naturraum ist weiterhin erlebbar und wird in den neuen Vorplatz vor dem Bürgerhaus integriert", heißt es unter anderem in der Bewertung der Jury zu dem Siegerentwurf.

Die Verwaltung wird nun mit dem Siegerbüro kleinere Nachbesserungen besprechen. So hat die Jury zum Beispiel angeregt, die Konstruktion zu verändern. Statt des Stahlbetonbaus mit Holzfassade soll aus Nachhaltigkeitsgründen eine reine Holzständerbauweise geprüft werden.

Zimniok geht davon aus, dass im Jahr 2022 mit dem Bau begonnen werden kann. Derzeit wird mit einem Investitionsvolumen von 12 bis 14 Millionen Euro gerechnet.

Der Entwurf des Siegers sowie der beiden Zweitplatzierten und der Entwurf des Anerkennungspreis-Gewinners werden am 14. Januar im Rathaus in einer Ausstellung präsentiert. Die Planer sind zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen.

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