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Die Stadt Angermünde unterstützt das Netzwerk Gesunde Kinder und verlängert den Vertrag zur Zusammenarbeit.

Kinderschutz
Starthilfe für junge Familien verlängert vertraglich

Daniela Windolff / 04.12.2019, 06:30 Uhr
Angermünde (MOZ) Ein Handschlag, eine Unterschrift, ein Dankeschön von beiden Seiten, so besiegeln Angermündes Bürgermeister Frederik Bewer und der Kinderarzt und Vorsitzende des Netzwerkes Gesunde Kinder Ostuckermark ihre Partnerschaft neu. Die begann bereits vor fast zehn Jahren und hat sich seitdem immer mehr bewährt. Die Stadt unterstützt das regionale Netzwerk und den Trägerverein Gesukom e. V.  zum Beispiel durch die Bereitstellung von Räumen für Veranstaltungen und Treffen, durch Logistik, Vernetzung der Internetseiten und Werbung für das Anliegen des ehrenamtlich wirkenden Vereins. Das Netzwerk Gesunde Kinder wiederum schafft familienfreundliche Angebote in der Stadt, gibt jungen Eltern durch ehrenamtliche Paten Unterstützung und Geborgenheit und sorgt für einen guten Start der jüngsten Angermünder Bürger.

Kinderfreundliche Stadt

Für Bürgermeister Bewer ist die Kooperation ein Zeichen, sich für noch mehr Kinderfreundlichkeit in der Stadt einzusetzen und solche ehrenamtlichen Initiativen zu unterstützen. Er führt mit der Verlängerung des Kooperationsvertrages fort, was sein Vorgänger Wolfgang Krakow 2010 begonnen hat. Inzwischen hat das Netzwerk Gesunde Kinder in Angermünde nach mehreren Umzügen eine feste Heimstatt im Haus der Generationen im Friedenspark und bietet dort regelmäßige Sprechzeiten und Treffpunkte für Eltern mit Babys und Kleinkindern, sowie für die Familienpaten an. Zudem werden Veranstaltungen, Kurse, Spiel- und Krabbelgruppen angeboten.

Inzwischen wird das Netz immer weiter geknüpft, um auch den ländlichen Raum mit abzudecken. Im April diesen Jahres wurde in Gartz ein Standort eröffnet. Im Raum Angermünde und Gartz gibt es inzwischen 46 ehrenamtliche Familienpaten, die junge Mütter und Väter betreuen und beraten, in der Regel in den ersten drei Lebensjahren des Kindes, auf Wunsch sogar schon in der Schwangerschaft. Vier neue werden derzeit ausgebildet, berichtet Netzwerk-Koordinatorin Silvia Wegner. "Alle unsere Paten übernehmen diese Aufgabe ehrenamtlich in ihrer Freizeit und werden dafür von uns intensiv geschult und regelmäßig weitergebildet, um ihre Erfahrungen und ihr Wissen an junge Eltern weiterzugeben und sie in der oft anstrengenden und aufregenden Anfangszeit im Alltag mit einem Kind mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Vertrauensvolle Familenpaten

Die Paten besuchen die jungen Eltern zu Hause oder treffen sich in den Räumen des Netzwerkes. Sie sind vertrauensvolle Ansprechpartner bei Fragen und Problemen rund um die gesunde Entwicklung und Förderung von Babys und Kleinkindern, von der Organisation des ungewohnten Alltags über Fragen der Ernährung und Erziehung bis zur Vermittlung von Kontakten zu anderen Müttern und Vätern. Das Angebot ist für junge Eltern freiwillig und kostenlos und wird immer stärker genutzt. "Deswegen werden auch immer mehr interessierte Familienpaten gesucht, die Freude an Kindern haben und ihr Wissen gern an junge Eltern weitergeben möchten", wirbt Silvia Wegner für dieses Ehrenamt.

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