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Fußball
Hausherren hadern mit Chancenverwertung

Engagiert: Rüdnitz’ Daris Fodjo (l.) konnte seine Schnelligkeit wie hier gegen Sebastian Vlach zu selten ausspielen.
Engagiert: Rüdnitz’ Daris Fodjo (l.) konnte seine Schnelligkeit wie hier gegen Sebastian Vlach zu selten ausspielen. © Foto: Julian Stegemann
Julian Stegemann / 04.12.2019, 11:55 Uhr
Rüdnitz Pünktlich zum Ende der Hinrunde präsentiert sich Grün-Weiss Ahrensfelde II in guter Form. Beim 2:0-Auswärtserfolg brachte insbesondere die Effizienz der Gäste die drei Punkte ein.

Rüdnitz/Lobetal ging mit breiter Brust in das Aufeinandertreffen. Anfangs probierten die Hausherren oftmals mit langen Bällen hinter die Abwehrkette der Ahrensfelder zu gelangen. Die Gäste traten aber konzentriert auf und ließen sich nicht zu Fehlern zwingen. Nachdem die Rüdnitzer den Ball eroberten, rutschte ein Spieler der Hausherren im eigenen Strafraum aus. Ahrensfeldes Angreifer spielten den Fauxpas gnadenlos aus. Rico Riegel drückte das Leder über die Linie zur 1:0-Führung für Grün-Weiss.

Die Rüdnitzer hatten zwar mehr Ballbesitz, wussten aber zu selten damit etwas anzufangen, es fehlte meist die Genauigkeit.

An diesem Muster änderte sich in der zweiten Halbzeit nur wenig. Nach einem Pass von Ralf Kerstan lief Benjamin Bauer ein und kam völlig frei zum Abschluss. Doch auch ihm fehlte die Präzision, sodass der Ball über das Tor hinwegflog. Ahrensfelde setzte weiter Nadelstiche.

Verteidiger verletzt

In der 67. Spielminute bezwang Rico Riegel erneut den machtlose Keeper der Hausherren zum 2:0 für Ahrensfelde. Obwohl ein Rüdnitzer Verteidiger sich in der Aktion vor dem Tor verletzte, ließ der Schiedsrichter den Treffer zum Leidwesen der Gastgeber gelten. Rüdnitz/Lobetal machte in der Schlussphase hinten auf und wollte in diesem Spiel noch etwas mitnehmen. Doch auch die Bemühungen in den letzten Minuten brachten nichts mehr ein.

"Das war ein sehr offenes Spiel. Beide Mannschaften hatten viele Torchancen. Wir haben unsere zum Glück genutzt", verriet Ahrensfeldes Coach Daniel Lüß zufrieden nach der Partie. "Ich hoffe, wir können den positiven Eindruck mitnehmen in das Spiel gegen Finowfurt und weiter punkten", so der Ahrensfelder Coach. Sein Trainerkollege Ulf Kerstan haderte nach der Niederlage vor allem mit der Chancenwertung seiner Spieler. "Da war viel mehr drin für uns."

Rüdnitz/Lobetal: Andre Jeremiasch, Moritz Klimke, Ralf Kerstan, Paul Langer, Florian Wegner, Oliver Eckert, Nico Westphal (75. Daniel Kröll), Daris Penka Fodjo, Benjamin Bauer, Tim Kronfeldt (75. Philipp Röpke), Tobias Bauer

Ahrensfelde II: Toni Stoinski, Nico Salvatore Gliese, Sebastian Vlach (46. Pascal Klinkmann), Dennis Gärtner, Tobias Berger, Eduard Demcenko (82. Marcel Riemer), Stephan Sakawitsch (60. Thomas Ston), Felix Grünwald, Robert Herold, Rico Riegel, Leon Sill

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