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Frauenhandball-Verbandsliga
Die Handballfrauen des MBSV Belzig kamen zu einem mühsamen Heimsieg über den SV 63 West

Martin Terstegge\BRAWO / 04.12.2019, 15:34 Uhr
Bad Belzig Die Handballerinnen des MBSV Belzig taten sich am vergangenen Sonntag recht schwer, mit dem Verbandsligaschlusslicht SV 63 Brandenburg-West. Obwohl die Gastgeberinnen über die eindeutig bessere Spielanlage verfügten reichte es nur zu einem 26:22-Erfolg.

MBSV-Trainer Denis Wandersee orderte eine kompakte Abwehr an, da die West-Frauen selten über den Rückraum kommen, sondern ihre kräftige Kreisläuferin Maxi Mühling versuchen einzusetzen. In der Anfangsphase klappte es auch noch prima mit dem schnellen Umschaltspiel, dank des guten Konterspiels führte die Wandersee-Truppe nach zehn Minuten mit 8:3.

Dieses Niveau konnten die Bad Belzigerinnen aber nicht halten. Vor allem mit der Angriffsführung haderte der MBSV-Trainer. In den nächsten zehn Minuten verkürzten die Gäste peu à peu, glichen in der 19. Minute sogar zum 10:10 aus. In der restlichen Zeit bis zur Halbzeit stabilisierten sich die MBSV-Spielerinnen wieder, fanden nun die Mittel gegen die zweite Kreisläuferin, mit der das West-Team zwischenzeitlich agierte, und baute den Vorsprung zum 14:11-Pausenstand aus.

Die Unterbrechung bekam den Gastgeberinnen nicht, ehe sie ihren Rhythmus wieder fanden, hatten die Brandenburgerinnen verkürzt. Im Gegensatz zu anderen Spielzeiten verfiel das MBSV-Team aber nicht in Panik und versuchte nicht wie früher mit Überreaktionen dagegen anzukämpfen. Bis zur 50. Minute blieb es eng, ehe die Bad Belzigerinnen binnen drei Minuten auf 24:18 enteilten.

Der West-Mannschaft ist zu bescheinigen, dass sie sich nie hängen ließ, verbissen um jeden Treffer kämpfte. Aber bei Trainer Wandersee kam nie das Gefühl auf, dass diese Partie kippen könnte, da seine Spielerinnen immer in der Lage waren eine Schippe drauflegen konnten.

Mit dem 26:22-Endstand kann er leben, auch wenn bei etwas mehr Konzentration das Resultat leicht hätte höher ausfallen müssen. "Für viele war es auch schwierig, dass zeitweise Lea Boskugel im West-Tor stand., die ja, mit den meisten lange Zeit zusammenspielte. Für uns war es wichtig die 2 Punkte einzusacken und den Abstand zu vergrößern", resümierte der Coach.

An diesem Sonntag (8. November) kommt der Tabellendritte SV Lok Rangsdorf, dessen Team nach drei Niederlagen zum Auftakt, nun fünfmal in Folge gewann. Doch irgendwann reißt jede Serie, warum nicht ind er Albert-Baur-Halle.

MBSV: Kleetz, Kelm, Meseberg, Utermark, Zithier 5/1, Borgwald 2, Hoffmann 5, Melzer 3, Dalibor 1, Hermann 7, Fiedler, Mattner 3.

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