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Seelower Hauptausschuss befürwortet Investitionsvorhaben des kommunalen Eigenbetriebes.

Investition
Für mehr als eine Viertelmillion Euro - Bauhof erneuert Ausstattung

Zum größten Teil für die Kreisstadt im Einsatz: Mitarbeiter des Bauhofes Seelow bringen die Weihnachtstanne zum Kulturhaus, wo sie die Bühne für die Weihnachtsgala der Volks- und Showtanzgruppe schmückte.
Zum größten Teil für die Kreisstadt im Einsatz: Mitarbeiter des Bauhofes Seelow bringen die Weihnachtstanne zum Kulturhaus, wo sie die Bühne für die Weihnachtsgala der Volks- und Showtanzgruppe schmückte. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 05.12.2019, 06:00 Uhr
Seelow (MOZ) Der städtische Bauhof wird im nächsten Jahr 266 700 Euro in die Verbesserung seiner Ausstattung investieren. Darüber informierte Geschäftsführerin Astrid Gellenthin den Seelower Hauptausschuss. Der Eigenbetrieb der Kreisstadt könne dies vor dem Hintergrund einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung tun, so die Bauhof-Chefin. Der Ausschuss befürwortete den Wirtschaftsplan 2020.

Solide Entwicklung

Hatte die kommunale Firma im vorigen Jahr einen Jahresüberschuss von rund 48 000 Euro erwirtschaftet, werde sich in diesem Jahr ein ausgeglichenes Jahresergebnis ergeben. Für 2020 sieht der Wirtschaftsplan einen Jahresverlust von rund 6800 Euro bei einem Umsatzerlös von rund 1,12 Millionen Euro vor. Den größten Umsatz macht der Bauhof im Auftrag der Stadt (600 000 Euro), gefolgt von Arbeiten für die Sewoba (270 000 Euro) und Leistungen für Dritte (40 000 Euro). Kunden des Bauhofes sind auch das Amt Neuhardenberg und die Müncheberger Wohnungsbaugesellschaft. Während vor allem in die Technik investiert werden soll, sind keine Personalerhöhungen geplant, so Astrid Gellenthin.

Die geplanten Investitionen sollen aus den Eigenmitteln des Bauhofes getätigt werden, Zuschüsse seitens der Stadt sind nicht nötig. Ausnahme bildet der Kauf eines Lkw, der durch einen Kredit in Höhe von 140 000 Euro finanziert werden  soll. Zudem werden 2020 Investitionen nachgeholt, die eigentlich für dieses Jahr geplant waren wie der Kauf einer fahrbaren Absperrtafel und die Herstellung eines Lagerplatzes für Schüttgüter.

Nächstes Jahr soll zudem die Dachentwässerung der Hallen am Standort Fichtenweg 6 in Seelow realisiert werden. Zudem ist geplant, zahlreiche Arbeitsgeräte wie Rasenmäher, Freischneider, Benzin-Trennschleifer und Laubgebläse zu kaufen. Die bedeutendste Investition wird ein Dreiseitenkipper mit Winterdiensttechnik sein. Dafür beabsichtige der Bauhof den Kauf eines neuen oder sehr guten gebrauchten (Jahreswagen)-Lkw. Der bisherige Winterdienst-Lkw, ein MAN, sei bereits sehr in die Jahre gekommen, so Astrid Gellenthin. Deshalb sei es wichtig, ein zweites Fahrzeug in Reserve zu haben. Der Neue soll wieder ein 15-Tonner sein. Ein älteres Auto, ein 7,5-Tonner, werde verkauft.

Die ersten Erfahrungen mit dem Winterdienst in diesem Winter, die gab es bereits. Die ersten Reifglätte-Morgen in der Stadt, habe man gut bewältigt, schätzte Astrid Gellenthin auf Nachfrage ein. Auf den Hauptstraßen wurde Salz gestreut, auf den Nebenstrecken Sand. Der Wirtschaftsplan 2020 sieht für den Winterdienst für Dritte ein Leistungsumfang von 60 000 Euro und für die Sewoba von 68 700 Euro vor. Im Ausschuss wurde diskutiert, dass der Aufwand für den Winterdienst wegen des Klimawandels rückläufig werden wird.

Neue Schneewalze geplant

Weitere Investitionen sollen aus den Restwerten der beiden Multicars aus Leasingverträgen getätigt werden. Für den Kubota werde eine Schneewalze erworben und für die Werkstatt werde eine Hebebühne angeschafft. Hinzu kommt der Kauf eines Computers für das Firmenbüro.

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