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Bei der traditionellen Weihnachts-Gala der Lebuser Burgschule begeisterte im Kulturhaus neben Revue und Sketchen auch der Generationenchor.

Weihnachtsgala
Rauschebart braucht Urlaub

Ingo Mikat / 06.12.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 07.12.2019, 11:55
Lebus (MOZ) Mit dem bekannten Lied "Kling, Glöckchen, klingelingeling" und "Hallelujah" von Leonard Cohen eröffneten Schüler und Mitglieder des Chores der Volkssolidarität das traditionelle Weihnachtskonzert der Burgschule. Im vollbesetzten Saal des Lebuser Kulturhauses begrüßte Schulleiterin Andrea Perlwitz das Publikum herzlich. Eltern, Omas und Opas und Geschwister sowie Lehrer freuten sich auf den Auftritt der jungen Künstler und Senioren, die sich in einem großen Generationenchor präsentierten. Das Publikum applaudierte rege.

Anschließend stimmten Mädchen und Jungen des Spatzenchors der Burgschule "Feliz Navidad" an. Viel Beifall bekamen die singenden Fünftklässler für "Rudolf, das Rentier" und "In der Weihnachtsbäckerei" sowie das Solo von Erik. Auch Moderatorin Anna verstand es gekonnt, die einzelnen Elemente der Show – Gesang, Tanz, Trommeln und Spielszenen – zu verbinden.

Mit dem Lied „Kling, Glöckchen klingelingeling“ und „Hallelujah“ von Leonard Cohen eröffneten Schüler und Mitglieder des Chores der Volkssolidarität der Stadt als großer Generationenchor das traditionelle Weihnachtskonzert der Burgschule. Alle Stühle im Saal des Kulturhauses waren bis auf den letzten Platz besetzt. Geboten wurde eine bunte Gala mit viel Gesang, Musik, Trommel-Einlagen, aber auch Sketchen rund um die Revue „Der Weihnachtsmann braucht Urlaub“. Am Ende gab es für die Aufführung viel Applaus und das Publikum spendete am Ausgang auch noch rege für den neuen Schulsandkasten.
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Weihnachtsgala der Lebuser Burgschule 2019

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In der folgenden Revue unter dem Motto "Der Weihnachtsmann macht Urlaub" bemühten sich die Weihnachtswichtel, eine schwere "Depression" des Weihnachtsmannes zu behandeln. Diese war ausgelöst worden, weil Kinder immer mehr teuerste Technikgeschenke fordern. Als weder die Waldgeister noch die Arztwichtel helfen konnten, schickten sie den Rauschebart mit seinem schnellsten Schlitten auf Erholungsreise nach Teneriffa. Dort gefiel es ihm – mit Sonnenbrille, Basecap und Schwimmflügeln – so gut, dass er das Weihnachtsfest vergaß.

Weitere Lieder und solistische Programmteile, darunter ein Auftritt von Hans aus der 3b, der mit seinem Saxophon "Frosty, the Snowmann" und "Stille Nacht, heilige Nacht" intonierte, bereicherten die Revue. Sehr gut kamen beim Publikum auch die Zweitklässler Felix und Helena mit der Rezitation des Gedichtes "Der kleine Schlauberger" an. In ihrem humorvollen Vortrag fragten sie: "Was schenk’ ich der Mutti zu Weihnachten bloß?"

Als die Kinder schließlich bemerkten, dass ihre Wunschzettelpost für Weihnachten ungeöffnet vom Nordpol zurückkam, erreichte die Rahmenhandlung ihren dramatischen Höhepunkt.

Rauschebart in Teneriffa

Verzweifelt begannen die Mädchen und Jungen den Weihnachtsmann zu suchen. Dazu flitzte der kleine Erik als Brieftaube durch den Saal. Schließlich wurde der Rauschebart in seinem Urlaubsdomizil entdeckt. Und Reni aus der 3. Klasse sang mit Jylie aus der 4. Klasse den Song "Du bist der Weihnachtsmann". Erst nach einigem Hin und Her ließ sich der sich dann doch dazu bewegen, seinen Urlaub in Teneriffa zu beenden und seine Tätigkeit als Gabenbringer wieder aufzunehmen.

Die unterhaltsame vorweihnachtliche Revue endete mit gemeinsamem Gesang. Burgschuldirektorin Andrea Perlwitz dankte allen Beteiligten, insbesondere den Musiklehrerinnen Beate Heinze und Claudia Woloszyn sowie Susan Minkus und Maren Nickel. An die Schüler verteilte sie Schneemannbuntstifte.

Danach übergab Andrea Perlwitz ein Präsent an Ute Schütt von der "Schütt Stiftung". Diese förderte in den vergangenen drei Jahren generationsübergreifende Projekte in der Schule. Am Saalausgang konnte das Publikum zudem Geld für den neuen Schulsandkasten spenden.

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