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Die Arbeiten in Neutrebbin sollen noch vor Weihnachten weitgehend fertig werden. Derweil hat die Umleitungsstrecke arg gelitten.

Straßenbau
Schlussspurt an der L 34

In der Neutrebbiner Bahnhofstraße: Die Fahrbahn ist bereits fertiggestellt. Marco Henoch, Erik Hoedt (r.), René Schmeer (im Bagger) und ihre Kollegen setzen alles daran, dass die L 34 bald freigegeben werden kann.
In der Neutrebbiner Bahnhofstraße: Die Fahrbahn ist bereits fertiggestellt. Marco Henoch, Erik Hoedt (r.), René Schmeer (im Bagger) und ihre Kollegen setzen alles daran, dass die L 34 bald freigegeben werden kann. © Foto: Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 06.12.2019, 07:30 Uhr
Neutrebbin (MOZ) Bis Baustelle frei, steht auf einem Schild an einem der Absperrzäune in Höhe der Straße Am Rodelberg in Neutrebbin. Ab dort wird die Bahnhofstraße Richtung Bahnhof und zugleich Teilstück der Landesstraße 34 erneuert. "Wir sehen zu, dass wir noch in diesem Jahr fertig werden", sagt Marco Henoch. Er ist Polier bei der mit dem Ausbau beauftragten Firma Oevermann.

Ziel sei es, den Abschnitt noch vor Weihnachten wieder zu öffnen, fügt er hinzu und hofft, dass das Wetter weiter mitspielt. Doch da die Fahrbahn bereits fertig gestellt ist, ist ihm nicht bange. Anwohner und Zusteller erreichen die Grundstücke über den neuen Asphalt.

Restarbeiten bleiben

"Die Zufahrten werden wir dann aber erst im neuen Jahr schaffen", verweist Henoch auf Restarbeiten, die bleiben werden und je nach Witterung dann ab Januar erledigt werden sollen. Für den Gehweg sei bereits HGT eingebaut worden, berichtet er. "Eine hydraulisch gebundene Tragschicht, eine Art Beton, 15 Zentimeter hoch", fügt er auf Nachfrage hinzu. Der Untergrund spiele sonst nicht mit, müsse also erst verfestigt werden.

Auf die HGT komme noch eine zehn Zentimeter hohe Schottertragschicht und dann der Asphalt. "Insgesamt elf Zentimeter hoch und 1,50 Meter breit", erläutert Marco Henoch und verweist auf einen 75- Zentimeter breiten Sicherheitsstreifen, der zwischen Fahrbahn und Gehweg vorgesehen ist. "Danach wird häufiger gefragt", sagt er.

Während in dieser Woche für das sechsköpfige Team um ihn das Anlegen der Bankette im Mittelpunkt steht, sei in der nächsten dann der Gehweg dran. "Wir müssen aber auch noch den Oberboden andecken, Mulden für das Regenwasser profilieren und Bäume pflanzen", zählt er auf. "Diese Arbeiten werden wir erst im neuen Jahr erledigen können." Für die Freigabe der Straße habe der Gehweg oberste Priorität.

Dort sollen möglichst in diesem Monat auch noch die Lampen installiert werden. Das neue Beleuchtungskabel sei bereits verlegt, genauso wie zwei Leerrohre für den vorgesehenen Glasfaserausbau für schnelles Internet.

An diesem Tag sind zwei Mitarbeiter der in Bad Freienwalde ansässigen Meisterei des Landesbetriebs Straßenwesen mit vor Ort. Sie fräsen Baumstubben. "Henochs" Männer arbeiten in unmittelbarer Nähe zum Teil auch an den Zufahrten, die zumindest soweit hergestellt werden sollen, dass die Grundstücke erreichbar sind.

Mitunter versperren schon mal Bagger und Lkw die ganze Straßenbreite. Doch das Durchkommen für Anlieger und Zustellfahrzeuge sei kein Problem, sagt der Polier. "Fahr vor", rufen sich die Männer dann laut zu, damit sich eine Lücke auftut.

Auch die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr seien in der Halle an der Bahnhofstraße verblieben. "Sobald sie alarmiert wird, machen wir – wenn nötig – Platz", erläutert Marco Henoch. Doch das sei seit August nur drei Mal der Fall gewesen.

Anlieger der Umleitungsstrecke Neunziger Winkel und Zwanziger Reihe sehnen sich unterdessen ebenfalls nach dem Ende der Bauarbeiten. Allerdings macht sich bei ihnen auch Ernüchterung breit. "Jetzt sind unsere Straßen hinüber", berichtete Gerda Reichert jetzt am Telefon.

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