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Landkreis Oder-Spree will Infrastruktur rund um Tesla ausbauen

19.11.2019, Brandenburg, Freienbrink: Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Freienbrink in der Gemeinde Grünheide östlich von Berlin. In dem riesigen Waldgebiet im Hintergrund plant Tesla den Bau einer Gigafactory. (zu «Kommen tierische Untermieter der Tesla-Ansiedlung in die Quere?») Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
19.11.2019, Brandenburg, Freienbrink: Das Güterverkehrszentrum (GVZ) Freienbrink in der Gemeinde Grünheide östlich von Berlin. In dem riesigen Waldgebiet im Hintergrund plant Tesla den Bau einer Gigafactory. (zu «Kommen tierische Untermieter der Tesla-Ansiedlung in die Quere?») Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © Foto: Patrick Pleul
Olaf Gardt / 05.12.2019, 20:43 Uhr
Beeskow (MOZ) Hartmut Noppe, Vorsitzender der Fraktion FDP, B-J-A, BVFO forderte auf der Kreistagssitzung am Mittwoch, dass für die Ausgleichsmaßnahmen, die Tesla für  die Fällung von bis zu 300 Hektar Kiefernwald zugesichert hat, kein Ackerland verwendet wird. Dies konnte ein Ministeriumssprecher nicht zusichern. Man werde in allen Kreisen des Landes dafür Flächen verwenden. Klar sei, dass Wald verschwinde und deshalb neue Waldflächen geschaffen werden müssten, hieß es. Daher werde sicher auch landwirtschaftliche Nutzfläche beansprucht. Anders sei dies bei der von Tesla versprochenen Dreifachkompensation. Bei den zusätzlichen Flächen gehe es auch um die Wiederaufforstung von durch Waldbränden zerstörten Arealen.

Landrat Rolf Lindemann betonte in seinem Geschäftsbericht, dass für den Kreis die eigentliche Arbeit erst nach der Genehmigung des Fabrikbaus beginne. Es gelte dann, "die gegenwärtige unzureichende technische Infrastruktur" an die neuen Bedarfe anzupassen. Konkret listete Lindemann eine Verkehrsentlastung für Erkner und eine Umgehungsstraße für Neu Zittau auf. Vor den Entscheidungen sei aber auch zu klären, aus welchem Bereich die Tesla-Mitarbeiter einmal einpendeln werden. Beim Land geht man davon aus, dass das Unternehmen Fachkräfte aus ganz Europa locken könne, die in Berlin wohnen wollen. Produktionsarbeiter könnten bis aus Polen nach Grünheide pendeln.

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Ben Hagen 14.12.2019 - 07:34:02

An alle pendlerstrecken denken

Wäre schön wenn endlich mal die in Grünheide liegenden Pendlerstrecken und Lkw Ausweichstrecken durch Hangelsberg und Grünheide im Blick wären wo es jetzt schon eng zugeht, und da viele aus Polen kommen werden zum Arbeiten wird’s dann aus Fürstenwalde supercool... und die nutzen sicher nicht die tolle a12 bis freienbrink

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