Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Verkehr
Vorerst keine Buslinie für die Gartensiedlung

Zwischenzeitlich hielten die Busse in der Veltener Straße. Die Bewohner der Gartensiedlung wünschen eine dauerhafte Anbindung.
Zwischenzeitlich hielten die Busse in der Veltener Straße. Die Bewohner der Gartensiedlung wünschen eine dauerhafte Anbindung. © Foto: Friedhelm Brennecke
Klaus D. Grote / 09.12.2019, 09:54 Uhr - Aktualisiert 09.12.2019, 13:31
Leegebruch (MOZ) Der Freude folgte die Enttäuschung. Manfred Gürnt von der Interessengemeinschaft Gartensiedlung überreichte in der Gemeindevertreterversammlung in Leegebruch am Freitagabend 641 Unterschriften, die er mit seinen Mitstreitern innerhalb nur weniger Wochen gesammelt hatte. Vor allem Bewohner der Gartensiedlung machen mit ihrer Unterschrift deutlich, dass sie sich endlich eine dauerhafte Busanbindung wünschen. Doch der Wunsch bleibt vorerst wohl unerfüllt.

Während der Sperrung der Eichenallee wurden die Busse durch die Gartensiedlung umgeleitet. Seit der Straßenöffnung am 2. Dezember fahren die Linien 800 und 824 wieder auf den gewohnten Routen. Die Gartensiedlungsbewohner fordern: Der 800er soll dauerhaft über Fritzens Hut und Veltener Straße fahren. Mit der Erschließung des Baugebiets Fritzens Hut sei diese jahrelange Forderung nun umsetzbar. Die Gemeindeverwaltung lehnt die Route wegen des Zustands der Veltener Straße bisher ab. Dort wäre ein umfangreicher Ausbau notwendig, argumentiert Bürgermeister Martin Rother (CDU).

Die SPD-Fraktion brachte deshalb einen Beschlussantrag ein, um den dauerhaften Busbetrieb und den Bau von Bushaltestellen auf der Gartensiedlungs-Route zu ermöglichen. Offenbar hatte der Antrag aber keinen Erfolg. Er wurde deshalb in die Forderung nach einem Verkehrskonzept für Leegebruch mitaufgenommen.

Das sei durchaus vernünftig, sagte Manfred Gürnt. Dennoch zeigte er sich enttäuscht. "Ob der Bus dann wirklich in das Konzept aufgenommen wird, ist fraglich", so Gürnt. Von der Planung bis zur Umsetzung würde sicherlich ein Jahrzehnt vergehen. Auf Facebook veröffentlichte Gürnt am Sonntag eine "Abschiedsrede" der Interessengemeinschaft, in der er seine Enttäuschung zum Ausdruck brachte und sich für die Unterstützung bedankte. Annemarie Reichenberger (SPD) versprach: "Wir bleiben bei dem Thema dran."

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG