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Intakter Zünder würde weitere Sperrungen verursachen
Entschärfung von Weltkriegsbombe in Oranienburg wird vorbereitet

Eine Weltkriegsbombe wird am Donnerstag in Oranienburg entschärft. (Symbolbild)
Eine Weltkriegsbombe wird am Donnerstag in Oranienburg entschärft. (Symbolbild) © Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
dpa / 11.12.2019, 07:12 Uhr
Oranienburg (dpa) Die voraussichtliche Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Oranienburg an diesem Donnerstag sorgt schon jetzt für Sperrungen und Behinderungen.

Seit Montag gilt nach Angaben der Stadt ein Sperrbereich, in den der Oder-Havel-Kanal, 18 Parzellen einer Kleingartenanlage, der dort gelegene Bahndamm sowie Teile des Wassersportzentrums fallen.

Die 250-Kilo-Bombe liegt im ufernahen Bereich des Treidelweges in etwa vier Metern Tiefe. Sie soll am Mittwoch vollständig freigelegt werden. Erst dann wird nach Angaben der Stadt klar, ob die Weltkriegsbombe noch über einen intakten Zünder verfügt.

Sollte dies der Fall sein, würde der Sperrbereich der Stadt zufolge erweitert. Davon wären die Brücke nach Lehnitz sowie weitere Grundstücke betroffen. Dazu kämen vier Kitas, eine Grundschule, ein Seniorenheim und ein medizinisches Versorgungszentrum mit ambulanten Praxen. Bahngleise sowie der S-Bahnhof Lehnitz lägen dann ebenfalls in der Sperrzone, so dass der Nahverkehr ab 8.00 Uhr und zwei Stunden später auch der Fernverkehr eingestellt werden müsste.

Rund 5200 Menschen wären betroffen. Als Anlaufstellen für betroffene Bürgerinnen und Bürger stehen das Regine-Hildebrandt-Haus und das Bürgerzentrum zur Verfügung.

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