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Sozialberatung
Zehdenicker Ruheständler sind gut umsorgt

Herzliche Verabschiedung: Manfred Rissmann überreicht Angelika Falk ein Sträußchen Blumen.
Herzliche Verabschiedung: Manfred Rissmann überreicht Angelika Falk ein Sträußchen Blumen. © Foto: Thomas Pilz
Thomas Pilz / 11.12.2019, 17:40 Uhr
Zehdenick (MOZ) Manfred Rissmann ist begeistert. Alle sind sie erschienen – der Seniorenbeirat scheint vollständig zu sein. Anlässlich der Weihnachtsfeier hat sich sogar der Bürgermeister der Stadt Zehdenick, Bert Kronenberg (parteilos), auf den Weg in die griechische Taverna unweit der Kamelbrücke gemacht. Und sogar Karl-Heinz Grollmisch, der Vorsitzende aller Beiräte im Landkreis Oberhavel, trudelt wenige Minuten nach Beginn ein.

Besonders freue er sich über dessen Abstecher aus Oranienburg in das für Kreispolitiker sonst  so ferne Zehdenick, erklärt Rissmann und schmunzelt. Herzlich begrüßt er auch Norbert Kruschel, den Leiter des Christlichen Seniorenheimes Viktoria Luise.

Wohlverdienter Ruhestand

Rissmann hat sogar Blumen parat. Die gelten aber einer Dame, die nun in den Ruhestand wechselt: Angelika Falk, bislang auch für Seniorenfragen in der Zehdenicker Stadtverwaltung zuständig. "Bedanken möchte ich mich insbesondere bei Frau Falk für die Unterstützung", erklärt Rissmann. Und mit herzlichen Worten fügte er  hinzu: "Wir wünschen ihr einen wohlverdienten Ruhestand und freuen uns, dass schon eine Nachfolgerin eingearbeitet wird", sagt der Beiratschef  und übergibt Angelika Falk den Blumenstrauß.

Bert Kronenberg merkt in seinen Grußworten an, selbstverständlich werde man sich in der Stadtverwaltung bemühen, erst gar keine Lücke entstehen zu lassen nach dem Ausscheiden von Frau Falk. Wie es weitergeht in der Kooperation mit den Senioren, sei bereits klar.

Manfred Rissmann betont, sein Dank richte sich aber ebenso an Aileen Eichstädt von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) "für die große Hilfe und das zur Verfügung stellen von Räumlichkeiten".

Allmählich wird es laut Rissmann Zeit, Bilanz zu ziehen. Fünf Jahre Arbeit würden hinter dem Beirat liegen, kommendes Jahr wird neu gewählt. Seit 2014 habe sich der Vorstand einschließlich Beirat 45 Mal getroffen. Rund 30 Veranstaltungen seien organisiert und durchgeführt worden – eine Mischung aus Information, Diskussion und geselligen Ausflügen. "Das hat sich bewährt", stellt der Beiratschef fest.

Rissmann zählt Beispiele auf: Konzerte der Kreismusikschule in der Klosterscheune und das Grillen mit Schülern der Exin-Oberschule. Nach seiner Überzeugung seien die vielfältigen Gespräche zwischen Senioren und Schülern ohnehin ein gutes Beispiel für das Zusammenleben der Generationen.

Rückblick auf das Wahljahr

Schön, dass der Rewe-Markt öffnete. Wenn im Frühjahr Rossmann kommt, "gibt es wohl nichts mehr zu meckern", schmunzelt Manfred Rissmann, der zugleich klar macht, im zu Ende gehenden Wahljahr hätten alle Parteien, Wählergruppen und Politiker mehr Transparenz versprochen und sich für die Belange der Senioren einzusetzen. "Mal sehen, was kommt", lautet das skeptische Fazit. Für 2020 kündigt der Chef des Seniorenbeirates eine extra Veranstaltung zum Thema Pflegekosten an.

Planung für 2020 schon in vollem Gange

Der Seniorenbeirat plant nach eigenen Angaben für 2020 bereits um umfangreiches Programm. Fest steht bereits die Fahrt zum Kloster Chorin am 29. Mai 2020. Auch eine Teilnahme am Stadtsportfest sei fest eingeplant.

Für kommenden Sonnabend lädt der Beirat ins Christliche Seniorenheim Viktoria Luise ein. Um 15 Uhr beginnt ein Weihnachtskonzert.⇥pilz

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