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Etat für das kommende Jahr sieht Investitionen in Höhe von 2,76 Millionen Euro vor. Bau der Mehrfelderhalle wird geplant.

Haushalt
Seelow plant Sporthallen-Bau

Seelows Kämmerin Bianca Frey
Seelows Kämmerin Bianca Frey © Foto: Gerd Markert
Ulf Grieger / 11.12.2019, 20:18 Uhr
Seelow (MOZ) Ohne Gegenstimme, aber mit Enthaltung der AfD-Fraktion, haben die Seelower Stadtverordneten am Dienstagabend den Haushalt 2020 beschlossen. Die Eckdaten erläuterte Kämmerin Bianca Frey. Sie hatte für die Gäste der Beratung alles auch in einem Flyer zusammengefasst. Im Ergebnishaushalt ergibt sich demnach ein Defizit zwischen Erträgen und Aufwendungen von rund 540 000 Euro. Der Ausgleich wird durch eine Entnahme aus der Rücklage erreicht. Die Kreisstadt nimmt keine Kredite auf und belässt die Steuersätze beim bisherigen Niveau.

Für die Kreisumlage berappt die Stadt rund 2,4 Millionen Euro. Investiert werden 2,76 Millionen Euro. Zu den größten Posten gehören dabei der Erwerb eines Löschautos für die Feuerwehr für rund 500 000 Euro und die Planungskosten für die Mehrfelderhalle in Höhe von 275 000 Euro.  Mit 200 000 Euro sind die Mehrkosten für den Ausbau des Seelower Bahnhofes eingeplant. Es gab bereits Gespräche mit der ILB über eine Nachschubförderung, informierte Bürgermeister Jörg Schröder in der Versammlung. Mit 155 000 Euro ist der Gehwegbau Gartenstraße gelistet und für die Quartiersentwicklung sind dank Fördermittel Maßnahmen für rund eine Million Euro angedacht.

Weiterhin geplant sind der Spielplatzbau am Stadion für rund 55 000 Euro, die Planung des Hortanbaus für 50 000 Euro und die Planung der Werbiger Fahrradbrücke für 10 000 Euro. Für 22 000 Euro sollen zehn  neue Holzhütten für die Seelower Feste gekauft werden und für weitere 10 200 Euro kann die Sanitäranlage der Werbiger Remise geplant werden.

Kritik am Etat gab es von Falk Janke. Für die AfD-Fraktion begründete er die Enthaltung damit, dass nicht deutlich werde, wie der Betrieb des Museums im Seelower Bahnhof finanziert werden soll. Zudem bezweifelte der Werbiger, dass die Mitgliedschaft der Stadt in der Interessengemeinschaft Ostbahn sinnvoll ist und kritisierte, dass die Stadt keine differenzierten Parkgebühren beschließt. Klaus Richter (Linke) verwies auf die Umfeldwirksamkeit vieler Vorhaben. Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Heinze erinnerte daran, dass die Fraktion der Linken die Einrichtung eines Bürgerhaushaltes angeregt hat. Dies sollte man angehen.

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