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Die Kageler Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt trifft sich einmal monatlich im Bürgerhaus.

Seniorenarbeit
Pläne schmieden an der Kaffeetafel

Geselliger Nachmittag: Passend zur Vorweihnachtszeit gehörte zur Mittwochsrunde der Kageler Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt handgemachte Musik.
Geselliger Nachmittag: Passend zur Vorweihnachtszeit gehörte zur Mittwochsrunde der Kageler Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt handgemachte Musik. © Foto: Anke Beißer
Anke Beißer / 12.12.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 12.12.2019, 10:13
Kagel (MOZ) Wie jeden zweiten Mittwochnachmittag im Monat hat das Kageler Bürgerhaus auch in dieser Woche  der Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gehört. Abermals hatten Gerlinde Gubisch, Christel Ilkov, Renate Meister und Doris Eule die Tische in eine liebevoll gedeckte Tafel samt Kuchen verwandelt, den Kaffee gekocht und auf jedem Teller einen kleinen Schokoladen-Weihnachtsmann platziert. Gitarren und Notenständer verrieten, dass es diesmal zudem eine musikalische Umrahmung gibt. "Wir wollen Weihnachtslieder singen und Gedichte hören", verriet Christel Ilkov.

Gegenwärtig gehören 23 Frauen und fünf Männer der Ortsgruppe an, die sich am 29. Dezember 1992 gegründet hat. Damals wie heute gehörte Gerlinde Gubisch zu jenen Mitgliedern, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Bis heute kümmert sie sich um die Finanzen – so wie sie es ihr ganzes Berufsleben, das 2001 endete, über getan hat.

Leute im Ort zusammenbringen

Bei der Gründung gehörte sie zu jenen zehn Kagelern, die die Awo-Ortsgruppe aus der Taufe hoben. "Wir wollten die Leute im Ort zusammenbringen", erinnert sich die inzwischen 78-Jährige. Damals ging es längst nicht um Seniorenarbeit, erst in der Zwischenzeit sind die Mitstreiter im Rentenalter angekommen.

Und so hat sich über all die Jahre natürlich die Art der Angebote gewandelt. Gab es früher auch Busausflüge, ist das gegenwärtig nicht mehr der Fall. "Viele von uns sind zu alt, können nicht so lange sitzen, sind nicht mehr so mobil und haben nicht mehr genug Kondition", sagt Gerlinde Gubisch. Umso beliebter sind die monatlichen Treffen, bei denen gern der neueste Klatsch ausgetauscht wird und politische Themen diskutiert werden. "Wir waren in diesem Jahr zudem mit Fahrgemeinschaften bei der Operetten-Gala in Rüdersdorf. Und im kommenden Jahr will ich den Besuch des Montags-Senioren-Kinos in Erkner anregen", schmiedet sie weitere Pläne.

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