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Ehrenamt
T-Shirts für den Feuerwehrnachwuchs

Kann bald an den Nachwuchs verteilt werden: Die neuen T-Shirts übergaben der Kooperationsratsvorsitzende Frank Stege (Vierter von rechts) und Regio-Nord-Chef Olaf Bechert (rechts) an die Wehrführer und Jugendwarte des Mittelbereichs.
Kann bald an den Nachwuchs verteilt werden: Die neuen T-Shirts übergaben der Kooperationsratsvorsitzende Frank Stege (Vierter von rechts) und Regio-Nord-Chef Olaf Bechert (rechts) an die Wehrführer und Jugendwarte des Mittelbereichs. © Foto: Vorname Nachname
Matthias Henke / 12.12.2019, 17:14 Uhr - Aktualisiert 12.12.2019, 20:22
Gransee Wie gewünscht noch vor Weihnachten konnten am Mittwoch die neuen T-Shirts für die Jugendfeuerwehren aus dem Mittelbereich  übergeben werden. Erstmals sind damit alle Nachwuchsbrandschützer einheitlich ausgestattet. Das soll nicht zuletzt zur  Identifikation mit ihrer Wehr und dem Mittelzentrum beitragen.

Als amtierender Vorsitzender des Kooperationsrates des Mittelzentrums übergab Gransees Amtsdirektor Frank Stege mit Regio-Nord-Chef Olaf Bechert, auch im Namen vom Bürgermeister der Havelstadt Zehdenick, Bert Kronenberg (parteilos), und dem Vorsitzenden der AG Feuerwehr, Ingo Utesch, die knapp 300 Shirts im Wert von zirka 4 000 Euro. 114 sind für Zehdenick und Ortsteile bestimmt, fast eben so viele für das Amt Gransee, 60 gehen in den Norden, in die Wasserstadt Fürstenberg.

37 000 Euro haben die Kommunen Gransee und Zehdenick 2019 für die zusätzliche Förderung von Jugendarbeit in den Feuerwehren im gesamten Mittelbereich, also auch für Fürstenberg zur Verfügung gestellt. Der Löwenanteil fließt davon in die Ausbildungsförderung, bei der Mitglieder der Feuwehr 100 Euro zusätzlich zu ihrem Lehrlingsentgelt erhalten.

Das sei gut angelegtes Geld, lobte Olaf Bechert. Erfreulich sei überdies, dass mit Nordostwerbung Großwoltersdorf ein regionaler Anbieter das Projekt umgesetzt habe.

Dank an Aktive gerichtet

Amtsdirektor Frank Stege betonte, dass jedes Puzzleteil willkommen sei, um den Nachwuchs frühzeitig für die Feuerwehr zu begeistern. "Die Feuerwehr ist die einzige Pflichtaufgabe, die wir mit Ehrenamtlern bestreiten und die zudem noch kreuzgefährlich ist. Ein Dank für die engagierte Jugendarbeit, aber ein noch größerer Dank für alle Aktiven, die ihre Knochen hinhalten", so Stege.

Ebenfalls durch das Mittelzentrum möglich gemacht worden sei in diesem Jahr das Jugendlager in Groß Väter, ergänzte Zehdenicks Jugendwart Frank Lange. Die Besonderheit: Kinder bilden Kinder aus.  Und die Kinder kommen auch mit Leuten zusammen, die sie nicht kennen. "Aber genau so muss das auch sein", so Lange. In einem echten Einsatz muss die Zusammenarbeit mit fremden Einsatzkräften auch wie am Schnürchen klappen. 2020 soll das Jugendlager in Neuglobsow stattfinden. Nachwuchs zu finden sei indes ein steter Kampf, viele junge Leute ziehen zur Ausbildung weg. "Aber wenn man sieht, dass in den Löschgruppen teilweise die Hälfte früher in der Jugendwehr war, da merkt man, man hat nichts falsch gemacht."

Gemeinsames Engagement

Seit 2009 werden die Kitas und Horte im Mittelzentrum für die Brandschutzerziehung ausgestattet und die Mitarbeiterinnen angeleitet. Einmal im Jahr können die Kinder ihr Wissen beim Löschangriff nass zeigen.

Die aktiven Wehren haben bereits mehrmals die Gelegenheit zu gemeinsamen Übungen gehabt. Atemschutzgeräteträger konnten verschiedene realistische Szenarien in einer Brandsimulationsanlage trainieren.

Seit 2018 unterstützt das Mittelzentrum zudem Jugendliche, die sich in der Feuerwehr, aber auch bei DRK oder THW engagieren und in der Region ihre Ausbildung absolvieren, mit einer finanziellen Zuwendung.⇥red

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