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Handball
Gipfeltreffen in Beeskow

Friedlands Marilyn Mochow, bisher 76 Tore, setzt im Heimspiel zum Sprungwurf an. Zusammen mit Vanessa Schreiber (rechts, 71) ist sie erfolgreichste Werferin des SSV.
Friedlands Marilyn Mochow, bisher 76 Tore, setzt im Heimspiel zum Sprungwurf an. Zusammen mit Vanessa Schreiber (rechts, 71) ist sie erfolgreichste Werferin des SSV. © Foto: Michael Benk
Roland Hanke / 12.12.2019, 22:15 Uhr
Friedland/Beeskow (MOZ) Zum Abschluss der Hinrunde in der Handball-Verbandsliga Süd der Frauen steht ein besonderer Leckbissen an. In der Halle des Beeskower Sport- und Freizeitzentrums kommt es zum Gipfeltreffen.

Denn am Sonnabend, ab 18 Uhr, erwartet Tabellenführer Rot-Weiß Friedland den nur einen Punkt schlechteren Verfolger TSG Lübbenau. Und die Friedländerinnen und ihre Anhänger fiebern dieser Partie schon mit großer Spannung entgegen. So fordern sie zum Beispiel in den sozialen Medien Freunde, Bekannte, Fans und Zuschauer auf, sich das Spiel live vor Ort anzusehen.

Team hat kleine Überraschungen

"Wir hoffen, dass die Halle voll wird. Denn in dieser Partie brauchen wir jede klatschende Hand. Und vielleicht finden sich auch die Trommeln und Pauken zur Unterstützung ein", sagt Trainer Bernd Klinkisch. Auf jeden Fall soll der Saisonrekord mit 117 Zuschauern im Heimspiel gegen den HC Spreewald (37:21) geknackt werden. "Und wenn noch mehr kommen, wäre das umso besser, zumal unser Team für jeden Zuschauer in der Halle eine kleine Überraschung bereit hält", sagt der Coach. Was genau das ist, wollte noch niemand im Verein verraten.

Alle wünschen sich aber, dass das Team in seiner vierten Saison in der Verbandsliga erstmals Hinrunden-Erster wird. "Es war ja in dieser Spielzeit überhaupt eine Premiere für uns, ganz oben in der Tabelle zu stehen. Nun wollen wir das verteidigen", sagt Bernd Klinkisch. Er weiß aber auch, dass dies keine leichte Aufgabe wird.

"Wir können zwar in Bestbesetzung antreten – auch das Training am Donnerstag war sehr gut besucht –, doch das müssen wir im Spiel erst einmal umsetzen", erklärt der Trainer. "Wir sind da aber optimistisch und werden alles versuchen." Den Tick, den die Lübbenauerinnen spielerisch besser seien, wolle sein Team durch Kampfgeist und absoulten Siegeswillen wettmachen. Da liegt also Hochspannung in der Luft, wer denn als Spitzenreiter in die Weihnachtspause geht.

Bisherige Spiele beider Teams

Rot-Weiß Friedland: Lausitzer HC Cottbus II (A, Wertung 2:0), HV Ruhland/Schwarzheide (H) 34:23, HV Calau (A) 36:32, Elsterwerdaer SV (H) 27:21, HC Spreewald (H) 37:21, HSG Schlaubetal-Odervorland (A) 24:24, Chemie Guben (H) 36:21, EintrachtOrtrand (A) 20:19TSG Lübbenau:Ruhland/Schwarzheide (A) 30:21, Elsterwerdaer SV (H) 26:21, HSG Schlaubetal-Odervorland (A) 31:22, Eintracht Ortrand (H) 21:25, LHC Cottbus II (A) 28:14, HV Calau (H) 37:28, HC Spreewald (A) 25:16, Chemie Guben (H) 34:16

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