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70 Kilogramm
Weltkriegsbombe in Hohenreinkendorf problemlos entschärft

In Hohenreinkendorf wurde eine 70 kg schwere Bombe aus dem II. Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst entschied sich, die Bombe an Ort und Stelle zu entschärfen, sollte das nicht gelingen, zu sprengen.Aus Sicherheitsgründen wurden ca. 200 Einwohner am Freitag für die Dauer der Maßnahme evakuiert.
In Hohenreinkendorf wurde eine 70 kg schwere Bombe aus dem II. Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst entschied sich, die Bombe an Ort und Stelle zu entschärfen, sollte das nicht gelingen, zu sprengen.Aus Sicherheitsgründen wurden ca. 200 Einwohner am Freitag für die Dauer der Maßnahme evakuiert. © Foto: Oliver Voigt/MOZ
dpa / 13.12.2019, 13:57 Uhr - Aktualisiert 13.12.2019, 22:19
Hohenreinkendorf (dpa) In Hohenreinkendorf (Uckermark) ist am Freitagvormittag eine 70 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe unschädlich gemacht worden. Die Entschärfung verlief problemlos, wie ein Polizeisprecher sagte. Gegen 9.30 Uhr wurde demnach ein Sperrkreis eingerichtet. Gegen 12.30 Uhr war der Einsatz beendet. Bei dem Sprengkörper handelt es sich laut Polizei um eine deutsche Bombe mit russischem Zünder.

Am kommenden Dienstag wird in der Pirschheide bei Potsdam ein weiterer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Ab 8.30 Uhr soll ein Sperrkreis von 800 Metern rund um den Fundort südöstlich der Zeppelinstraße eingerichtet werden, wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte. Für die Entschärfung der 100-Kilo-Bombe wird die Straße zwischen dem Bahnhof Potsdam Pirschheide und Ortsteil Geltow gesperrt. Die Regionalbahnlinie 23 wird unterbrochen, die Buslinien 580 und 631 werden umgeleitet.

Rund 200 Einwohner von Hohenreinkendorf müssen ihre Häuser verlassen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst entschärft den  gefährlichen Blindgänger nach fast 75 Jahren im Garten eines Privatgrundstücks.
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