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Handball
MTV Altlandsberg will das letzte Spiel gewinnen

Zuletzt in großartiger Form: Arian Thümmler vom MTV Altlandsberg
Zuletzt in großartiger Form: Arian Thümmler vom MTV Altlandsberg © Foto: Edgar Nemschok
Edgar Nemschok / 21.12.2019, 06:00 Uhr
Altlandsberg (MOZ) Die Gastgeber wollen sich vom alten Rivalen von der Löcknitz natürlich nicht den Jahresausklang vermiesen lassen und streben einen Heimsieg an. Die Altlandsberger sind gut drauf, was sie zuletzt gegen den BFC Preußen eindrucksvoll bewiesen haben. Gegen die Berliner gewann der MTV, der Tabellendritter ist und diesen Platz auf jeden Fall auch nach dem Sonnabend-Spiel noch inne haben wird, überaus deutlich mit 35:17.

Das Nachholspiel, das bereits um 16 Uhr in der Erlengrund-Halle beginnt, hat für den Gast aber eine viel größere Bedeutung: Verlieren die Grünheider, könnte es für den Tabellenzwölften noch weiter runter in den Keller gehen – am selben Abend spielen noch die unmittelbaren Tabellennachbarn VfL Lichtenrade (15.) und Grün-Weiß Werder (13.) gegeneinander.

Den Altlandsbergern ist das natürlich egal. Sie wollen auf jeden Fall ein sehr wechselvolles Jahr erfolgreich abschließen – und haben eigentlich schon jetzt das erste Januar-Wochenende im Blick, denn da geht es nach Potsdam zum Final Four im Landespokal. Und so hat der MTV laut Co-Trainer Dario Förster einen seiner erfolgreichsten Werfer schon in den Weihnachtsurlaub geschickt: "Florian Riegler wird am Sonnabend fehlen. Nicht, dass wir Grünheide unterschätzen, aber er soll tatsächlich schon im Hinblick auf das Final Four geschont werden."

Keine großartigen Änderungen

Wirklich Sorgen machen muss sich Trainer Ralf Böhme nicht. Ridha Trabelsi, Arian Thümmler und auch Kapitän Dominic Witkowski befinden sich in einer großartigen Form. So war dann auch das Abschlusstraining am späten Donnerstagabend eher eine leichte Einheit. "In den jüngsten Spielen hat die Mannschaft gut harmoniert. Die Laufwege stimmen. Wir müssen nichts großartig ändern oder gar eine neue Taktik ausgeben, denn auch die Abwehrarbeit hat sich deutlich verbessert. Darüber hi­naus haben wir gleich drei Torhüter, die in der Lage sind, ein Spiel mit zu entscheiden. Am Sonnabend soll es ein schönes Spiel vor hoffentlich einer großen Kulisse geben", sagt Böhme. "Wenn wir von Beginn so spielen wie gegen die Preußen, mache ich mir auch keine Sorgen."

Im Gegensatz dazu durchschreiten die Gäste aus Grünheide gerade eine tiefe Talsohle, wie Kapitän Toni Büttner es ausdrückt. Eine lange Verletztenliste, aber auch schlechte Leistungen haben dafür gesorgt, dass der GSV zuletzt fünfmal in Folge verlor. "Aber wir werden uns da rauskämpfen, blicken positiv ins neue Jahr und auf die Rückrunde", betont Büttner.

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