Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Rüdnitzer Gemeindevertretung beantragt einstimmig durchgängige Geschwindigkeitsbegrenzung.

Verkehr
Rüdnitzer Bahnhofstraße mit vielen Risiken

Kaum beachtet: Der Ackerweg mündet in die Bahnhofstraße (rechts). Er dient auch als Feuerwehrausfahrt.
Kaum beachtet: Der Ackerweg mündet in die Bahnhofstraße (rechts). Er dient auch als Feuerwehrausfahrt. © Foto: Sergej Scheibe
fos / 02.01.2020, 06:30 Uhr
Rüdnitz (MOZ) Mit einem neuen Anlauf für mehr Sicherheit auf der Bahnhofstraße in Rüdnitz geht die Gemeindevertretung in das neue Jahr. Sie hat für die Straße nun auch förmlich eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 beantragt. Gefordert wurde die Ausweitung der derzeit geltenden Tempo- 30-Regelung schon wiederholt. Nun ist es an der Straßenverkehrsbehörde,  über diesen Antrag zu entscheiden. Seit Langem äußern sich Anwohner wie Gemeindevertreter in Rüdnitz besorgt über viel zu schnell fahrende Autos in der Bahnhofstraße, in der sich die Kita "Traumhaus" befindet. Ob es sich dabei um auswärtige Autofahrer oder um Rüdnitzer handelt, ist dabei fast nebensächlich. Im Vordergrund stehen die Sicherheit der Kinder und die Möglichkeit, auf der Grundlage eines Tempolimits die Schnellfahrer auch belangen zu können. "Angeregt" wurde die Debatte, als die bereits bestehende Verkehrsregelung  verändert wurde und es jetzt nur noch vor der Kita und hinter dem Bahnhof eine Tempobegrenzung  gibt. Der Katalog der Forderungen geht noch über ein durchgehendes Tempo-Limit hinaus. So wird auch eine sichere Querungshilfe als notwendig angesehen.

Begründet wird die durchgängige Geschwindigkeitsbegrenzung nicht allein mit der Kita, sondern mit den vielen unterschiedlichen Einrichtungen am der Straße. Da der Bahnhof auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Wohnsiedlung liegt, müssen alle Bahnfahrer die Straße überqueren. Auf der vom Wohnbereich abgewandten Seite liegt zudem der große Rüdnitzer Spielplatz. Betroffen sind auch die Bewohner und Besucher des Wichernhauses der Hoffnungstaler Stiftung. Wollen sie zur Bushaltestelle, ist die Fahrbahn zu queren.

Gleich am Anfang der Bahnhofstraße – kurz nach dem Kreisverkehr zur L 200 – mündet die Ackerstraße ein, an der das Rüdnitzer Feuerwehrgerätehaus liegt. Die Einmündung ist schwer einzusehen und kann damit zu unübersichtlichen Situationen führen, insbesondere bei Rettungseinsätzen. Nicht zuletzt werden die Haltestellen in der Bahnhofstraße vom Schulbus angefahren.

Die Materialkosten für die Verkehrsschilder, die dann die Gemeinde Rüdnitz tragen würde, werden mit rund 400 Euro veranschlagt.

Einstimmig hat sich die Rüdnitzer Gemeindevertretung daher für ein durchgängiges Tempolimit auf der Bahnhofstraße ausgesprochen. Autofahrer könnten sich dann auf eine einheitliche und nachvollziehbare Regelung einstellen. Aktuell wird im Zusammenhang mit dem neuen Baugebiet "Sechsrutenstücke" auch ein Verkehrsgutachten für den gesamten Bereich zwischen Bahnhof- und Danewitzer Straße sowie Bahnlinie erarbeitet.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG