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Liveticker zu Sternfahrt und Demonstration
Demo für umweltfreundlichere Landwirtschaft gestartet

Janine Richter / 16.01.2020, 07:17 Uhr - Aktualisiert 19.01.2020, 11:29
Frankfurt (Oder)/Berlin (dpa) Seit Monaten gibt es massive Proteste der Landwirte gegen die vom Bund zum Schutz von Klima, Wasser und Nutztieren angestrebte Verschärfung von Umwelt- und Tierschutzauflagen. 

+++ 17.37 Uhr +++ Demo zur Grünen Woche - "Wir haben es satt!": Tausende fordern neue Agrarpolitik

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Angeführt von mehr als 150 Traktoren startete der bunte Zug unter dem Motto "Wir haben es satt!" am Brandenburger Tor. Die Veranstalter - ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden - sprachen von 27.000 Teilnehmern. Die Demo machte auch Station bei einer internationalen Agrarministerkonferenz, die die Bedeutung des Handels für die weltweite Ernährung unterstrich. "Wir haben es satt!": Tausende fordern neue Agrarpolitik

+++ 13.25 Uhr +++ Demo für umweltfreundlichere Landwirtschaft gestartet

Es geht um eine umweltfreundlichere Landwirtschaft: Am Samstagmittag ist ein Protestzug aus tausenden Menschen und mehr als 150 Traktoren am Brandenburger Tor in Berlin gestartet. Dazu aufgerufen hatte ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden. Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ fordern die Aktivisten die Bundesregierung zu einer Wende in der Agrarpolitik hin zu besseren Klima- und Tierschutzmaßnahmen auf. Erwartet wurden zur zehnten Auflage des Protestzuges mindestens 15 000 Teilnehmer.

„Wir erleben seit vielen Jahren, dass das Landwirtschaftsministerium die Agrarindustrie hofiert“, erklärte Bündnis-Sprecher Christian Rollmann. Die Klimakrise, zu viel Nitrat im Grundwasser und das dramatische Artensterben zeigten, dass es so nicht weitergehen könne. Das Bündnis macht die Bundesregierung für die Schließung von 130 000 Bauernhöfen seit 2005 verantwortlich.

Bäuerinnen und Bauern übergaben am Vormittag eine Protestnote an Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern, die zu einer Agrarministerkonferenz in Berlin zusammengekommen waren. Gastgeberin ist Bundesministerin Julia Klöckner (CDU). Zugleich findet noch bis zum 26. Januar die Grüne Woche statt, bei der sich 1800 Aussteller in den Hallen unter dem Funkturm präsentieren. Partnerland ist in diesem Jahr Kroatien.

+++ 12.33 Uhr +++ Laut Polizei noch keine Behinderungen und Zwischenfälle

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Anlässlich der Agrar- und Ernährungsmesse Grüne Woche wollen Tausende Menschen heute in Berlin für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft demonstrieren. Bereits am Vormittag starteten die ersten Traktoren von Brandenburg aus, wie die Organisatoren mitteilten.Laut Polizei kam es zunächst zu keinen größeren Behinderungen oder Zwischenfällen. Zu dem Protest aufgerufen hatte ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden.

Die Initiative "Wir haben es satt!" erwartet bei der zehnten Auflage des Protestzuges mindestens 15.000 Teilnehmer und 100 Traktoren. Autofahrer müssen in der Hauptstadt daher mit Behinderungen rechnen.

Parallel zur Messe kommen auch Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern zu einer Agrarministerkonferenz in Berlin zusammen. Gastgeberin ist Bundesministerin Julia Klöckner (CDU).

+++ 11.14 Uhr +++ Milchwirtschaft: Der Stall ist ein komplett vernetzter Hightech-Ort

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Still und leise fährt der Roboter durch den Stall mit 1000 Milchkühen und fegt den Tieren akkurat und sauber das Futter zurück vor die Schnauze. Jede der Kühe trägt am rechten Bein ein Pedometer. "Das ist eine Art Fitnessarmband für Tiere", sagt Thomas Gäbert, Vorstand der Agrargenossenschaft in Trebbin (AGT), Landkreis Teltow-Fläming. Mehr lesen: Es soll sich etwas ändern

+++ Sonnabend, 18. Januar, 9 Uhr +++ Weitere Demonstrationen angekündigt

Anlässlich der Agrar- und Ernährungsmesse Grüne Woche wollen mehrere Tausend Menschen am Samstag (12.00) in Berlin für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft demonstrieren. Dazu aufgerufen hat ein Bündnis aus Bauern, Klima- und Tierschützern sowie weiteren Verbänden. Die Initiative „Wir haben es satt!“ erwartet bei der zehnten Auflage des Protestzuges mindestens 15 000 Teilnehmer und 100 Traktoren. Parallel zur Messe kommen auch Regierungsvertreter aus rund 70 Ländern zu einer Agrarministerkonferenz zusammen. Gastgeberin ist Bundesministerin Julia Klöckner (CDU). Schwerpunktthema ist diesmal die Rolle des Handels für die weltweite Ernährungssicherung.

Bei der Grünen Woche wird zum Wochenende ein großer Besucherandrang erwartet. Bis zum 26. Januar präsentieren sich 1800 Aussteller in den Hallen unter dem Funkturm. Partnerland ist in diesem Jahr Kroatien.

Die Traktorkolonnen sollen am Morgen aus dem Berliner Umland in Richtung Innenstadt starten. Geplant ist, dass sich die Landwirte gegen 10 Uhr auf der Straße des 17. Juni sammeln. Um 12 Uhr soll es eine Auftaktkundgebung vor dem Brandenburger Tor geben. Autofahrer müssen mit Behinderungen rechnen. Bereits am Freitag waren 400 Traktoren durch Berlin gerollt. Das Bündnis „Land schafft Verbindung“ hatte deutschlandweit zu Demonstrationen aufgerufen. Der Protest richtete sich unter anderem gegen neue Düngevorschriften.

+++ Freitag, 17. Januar, 23 Uhr +++ Bilanz des Bauernprotestes

Mehrere tausend Bauern mit Traktoren haben anlässlich der Grünen Woche am Freitag in Berlin demonstriert. Der Protest unterstützte die Interessen der Landwirtschaftsbetriebe und richtete sich gegen härtere Umweltschutzgesetze.

+++ 15:09+++ Kundgebung ist beendet

+++ 13 Uhr +++ Kundgebung hat begonnen

+++ Von Berlin nach Brandenburg: Am Freitagnachmittag fahren Traktoren zurück

+++ 11.42 Uhr +++ Müller: "Proteste muss man aushalten"

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Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat mit den wiederholten Bauernprotesten in der Hauptstadt kein Problem. „Es ist für Berlin natürlich auch wieder eine Belastung, aber es gehört dazu, dass die Bauern ihre Sichtweise und ihren Anspruch deutlich machen“, sagte Müller am Freitag beim Eröffnungsrundgang der Grünen Woche. „Das muss man auch aushalten.“

Für Freitag und Samstag sind Demonstrationen mit starken Verkehrseinschränkungen im Stadtzentrum angekündigt. Erst im November hatten zahlreiche Traktoren den Verkehr in Berlin lahmgelegt. Müller sagte mit Blick auf die anstehende Feldarbeit der Landwirte: „Der Bauernpräsident meinte, im Frühjahr wird sich das entspannen, weil es dann wieder andere Aufgaben gibt für die Bauern.“ (dpa)

+++ 11.27 +++ Straße des 17. Juni in Berlin gesperrt

+++ 11.20 Uhr +++ Traktoren fahren auf drei Routen in Berlin ein

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Einige tausend Bauern mit Traktoren (Foto: Eberswalde) haben anlässlich der Grünen Woche am Freitag in Berlin demonstriert. Der Protest unterstützte die Interessen der Landwirtschaftsbetriebe und richtete sich gegen härtere Umweltschutzgesetze. Über drei Strecken aus Norden, Süden und Westen rollten die Traktoren am Freitagvormittag aus Brandenburg in die Berliner Innenstadt zur Straße des 17. Juni.

Zwischen Ernst-Reuter-Platz und Großer Stern war die Straße in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Polizei erwartete am Vormittag und Mittag Verkehrsbehinderungen und Staus und riet, den Bereich weiträumig zu umfahren. Angemeldet waren in Berlin 500 Traktoren.

Demonstrationen gab es auch in zahlreichen anderen deutschen Städten. Organisiert wurden die Kundgebungen von der Bauern-Initiative „Land schafft Verbindung“. Bereits im Oktober und November hatten tausende Bauern mit Traktoren in der Hauptstadt protestiert.

Am Samstag demonstrieren in Berlin Vertreter aus dem entgegengesetzten politischen Lager. Dann gehen viele tausend Umwelt- und Tierschützer mit dem Motto „Wir haben es satt“ in Berlin auf die Straße. Ihnen geht es um strengere Naturschutzgesetze für die Landwirtschaft. Auch hier beteiligen sich einige Bauern mit ihren Traktoren. (dpa) Mehr zu den bundesweiten Protesten. 

Hier verfolgen: https://polizei-berlin.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=41a113c969c1497597865c9650bf13c3

+++ 11.15 Uhr +++ Erste Traktoren in Berlin

+++ 11 Uhr +++ Rund 150 Traktoren rollen über B2 nach Berlin

+++ 10.34 Uhr +++ Sammelpunkt Schwanebeck

Bauern aus Märkisch-Oderland, der Uckermark, Kreis Barnim und Oberhavel sammeln sich bei Schwanebeck. In 15 Minuten soll es weiter über die B2 gehen. 

+++ 10.17 Uhr +++ 70 Traktoren bei Bernau

+++ 10.11 Uhr +++ Das sind die drei Routen der Treckerdemo

+++ 10.01 Uhr +++ Traktoren bei Zossen

+++ 9.34 Uhr +++ 70 Traktoren rollen durch Eberswalde

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70 Traktoren sind um 9 Uhr durch Eberswalde gerollt. In Schwanebeck stoßen nochmal 31 Traktoren dazu. Die Brandeburger Polizei übergibt die Kolonne in Schwanebeck an die Berliner Polizei. 20 Polizisten aus dem Barnim, der Uckermark und Oranienburg sichern die Kolonne ab. (Th. Burckhardt)

Protestkolonne: 70  Traktoren  aus der Uckermark und dem Barnim fuhren am Freitag um 9 Uhr auf ihrem Weg nach Berlin  durch Eberswalde. Das Ziel der Bauern ist die Grüne Woche.
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Bauernprotestfahrt nach Berlin

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+++ 9.23 Uhr +++ 20 Landwirte aus Liebenwalde gestartet

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Etwa 20 Landwirte in Traktoren haben sich in Liebenwalde getroffen, sind jetzt auf dem Weg über Wensickendorf nach Schwanebeck, wo der nächste Treffpunkt ist.

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+++ 9.22 Uhr +++ Auch Landwirte aus Schulzendorf machen sich auf nach Berlin

+++ 9.11 Uhr +++ 35 Traktoren starten in Baruth

+++ 9.10 Uhr +++ Traktoren aus Prenzlau gestartet

+++ 9.08 Uhr +++ Uckermärkische Landwirte mit 85 Traktoren dabei

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Mit 85 Traktoren haben sich Agrarbetriebe aus der gesamten Uckermark zu erneuten Bauernprotesten nach Berlin aufgemacht. Der Konvoi ist gegen 7 Uhr in Prenzlau gestartet. Die Tour führt über die B 198 über Gramzow und Greiffenberg nach Kerkow. Unter starker Polizeibegleitung sind von einem Sammelpunkt auf dem Hof der Brandenburger Landtechnik Kerkow weitere Traktoren dazugestoßen. (os)

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Mit Tansparenten und großen Schildern machen die Landwirte ihrem Unmut über Düngeverordnung, Agrarpaket und Verunglimpfung des Berufsstandes Luft. Organisiert wird die Demo spontan über Whatsapp-Gruppen. Ziel der Sternfahrt ist der Ernst-Reuter-Platz in Berlin. Man müsse gerade zur Grünen Woche ein Zeichen setzen, so Andrea Knie, Landwirtin aus Kerkow. Die Bauern fühlen sich angegriffen durch andere Demonstrationen, die eine Agrarwende forcieren wollen. (os)

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+++ 9.07 Uhr +++ Traktorenkolonne aus Norden

+++ 9.00+++ 

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+++ 8.40 Uhr +++ Auf diesen Routen kommt es zu Verkehrsbeeinträchtigungen

Wegen der Sternfahrt mit Traktoren und Landmaschinen nach Berlin kommt es am Freitag, dem 17. Januar 2020 beginnend ab 6 Uhr im Land Brandenburg auf Bundes- und Landesstraßen zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen kommen. Insgesamt werden rund 500 Traktoren und Landmaschinen aus dem gesamten Land Brandenburg erwartet.

Die Polizei des Landes Brandenburg führt in einem landesweiten Einsatz umfangreiche Verkehrsmaßnahmen durch, um die Beeinträchtigungen für andere Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Autobahnen dürften durch die Teilnehmenden der Versammlung mit den Landmaschinen nicht befahren werden.

Insbesondere sind folgende Bundes- und Landesstraßen sowie Orte im Land Brandenburg betroffen:

Nordosten

B198, B 167, L200, B2

Prenzlau, Angermünde, Eberswalde, Bernau, Schwanebeck

Süden

B115, B96, B246

Baruth/Mark, Zossen, Groß Machnow

Nordwesten

L14, B5

Wittstock/Dosse, Kyritz, Friesack, Nauen sowie
Grabow, Karstädt, Perleberg, Gumtow, Kyritz

+++ 8.15 Uhr +++ Biolandwirt aus Zehlendorf "So kann es nicht weitergehen"

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Bei einer Sache ist sich Stefan Gürgen absolut sicher: "So kann es nicht weitergehen." Der Biolandwirt aus Zehlendorf meint damit die Agrarpolitik der Bundesregierung. "Wir Bauern haben immer weniger Einkommen, müssen aber immer teurere Preise für Land bezahlen." Unter anderem deshalb geht Gürgen am Samstag zur "Wir haben es satt!"-Demo in Berlin. Bauer Gürgen hat es satt

+++ 8 Uhr +++ 200 Landwirte aus Oberhavel fahren zur Demo nach Berlin

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Viele Landwirte aus Oberhavel werden sich auch am Freitag wieder mit ihren Traktoren oder Schleppern auf den Weg  nach Berlin machen. "Wie wollen um 13 Uhr an der geplanten Demonstration für die heimische Landwirtschaft auf dem Ernst-Reuter-Platz teilnehmen". teilt, Christoph Plass vom Verein "Land schafft Verbindung" mit. Mehr lesen Sie hier:

+++ 7.45 Uhr +++ 30 Fahrzeuge von Ludwigslust nach Brandenburg

+++ 7.30 Uhr +++ Lebensmittelhändler wollen Lieferketten transparent machen

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Anlässlich der Grünen Woche in Berlin will sich eine Arbeitsgruppe mehrerer deutscher Lebensmittelhändlern dafür einsetzen, dass Bauern in weltweiten Lieferketten existenzsichernde Löhne erhalten. Mehr lesen.

+++ 7.15 Uhr +++ Verkehrbehinderungen wegen Demo auf B2, B5, B96, B115 und B198 

+++ 6.33 Uhr +++ Für Landkreise MOL und LOS gibt es keine gemeldeten Protest-Demos

Laut Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiß ist nur die Route-Prenzlau-Angermünde-Bernau (B2) angemeldet. Für die Landkreise MOL und LOS gibt es keine gemeldete Protest-Demo. Dies können die Landwirte auch nicht mehr spontan anmelden, gesammelt mit ihren Landmaschinen nach Berlin fahren zu wollen. "Das muss mindestens zwei Tage vorher passieren", betont die Sprecherin. "Wenn trotzdem mal ein Traktor unterwegs ist, kann der ja immer noch etwas auf seinem Feld zu tun haben", ergänzt sie.

Das deckt sich mit dem, was Benjamin Meise, Geschäftsführer der Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH Buchholz sagt. "Wenn es meine Gesundheit zulässt, werde ich aber mit dem Zug reinfahren, um als Zuschauer Präsenz zu zeigen", fügt er an. Eine "koordinierte Einfahrt aus dem Osten" werde es nicht geben. (Janet Neiser)

+++ 6.22 Uhr +++ Uckermärkische Landwirte gegen 10 Uhr auf L 200 erwartet

Nach Auskunft der Polizei wird der Tross aus der Uckermark über Biesenthal gegen 10 Uhr in Bernau auf der L 200 erwartet. Einzelsperrungen sind nicht vorgesehen. Die Polizei begleitet die Traktoren über die gesamte Strecke und wird jeweils für eine freie Durchfahrt auf der Route über Schwanebeck und Lindenberg sorgen. Es wird damit gerechnet dass die Traktoren zwischen 11 und 12 Uhr die Berliner Stadtgrenze erreichen. Dort übernimmt dann die Berliner Polizei. (os)

+++ 6.18 Uhr +++ Auf diesen Routen kommt es zu Verkehrsbeeinträchtigungen

Wegen der Sternfahrt mit Traktoren und Landmaschinen nach Berlin kommt es am Freitag, dem 17. Januar 2020 beginnend ab 6 Uhr im Land Brandenburg auf Bundes- und Landesstraßen zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen kommen. Insgesamt werden rund 500 Traktoren und Landmaschinen aus dem gesamten Land Brandenburg erwartet.

Die Polizei des Landes Brandenburg führt in einem landesweiten Einsatz umfangreiche Verkehrsmaßnahmen durch, um die Beeinträchtigungen für andere Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Autobahnen dürften durch die Teilnehmenden der Versammlung mit den Landmaschinen nicht befahren werden.

Insbesondere sind folgende Bundes- und Landesstraßen sowie Orte im Land Brandenburg betroffen:

Nordosten

B198, B 167, L200, B2

Prenzlau, Angermünde, Eberswalde, Bernau, Schwanebeck

Süden

B115, B96, B246

Baruth/Mark, Zossen, Groß Machnow

Nordwesten

L14, B5

Wittstock/Dosse, Kyritz, Friesack, Nauen sowie
Grabow, Karstädt, Perleberg, Gumtow, Kyritz

+++ 6.15 Uhr +++ Traktoren rollen wieder über die B5

Aus dem Land Brandenburg werden rund 500 Teilnehmer erwartet. Mit Verkehrsbehinderungen muss ab 6 Uhr in Ostprignitz-Ruppin und im Havelland vor allem auf der Landesstraße 14 und der Bundesstraße 5 im Raum Wittstock, Kyritz, Friesack und Nauen gerechnet werden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Mehr lesen.

+++ Freitag, 6.00 Uhr +++ Uckermärkische Landwirte sind dabei

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Aus der Uckermark rollt an diesem Morgen ein Konvoi mit Beteiligung vieler Landwirte in die Hauptstadt. Die ersten Schlepper sammeln sich zwischen 6 und 7 Uhr am Parkplatz von Mc Donalds in Prenzlau. Wie die Polizeiinspektion Uckermark informiert, soll sich der Zug gegen 7 Uhr in Richtung Angermünde in Bewegung setzen. Es geht über die B 198 über Gramzow, Greiffenberg und Kerkow nach Angermünde.

Traktoren aus dem Altkreis Angermünde sowie aus dem Schwedter Raum sammeln sich 7.30 Uhr in Kerkow auf dem Hof der Brandenburger Landtechnik, um sich dem Konvoi anzuschließen. Die Tour führt über Eberswalde, Biesenthal, Bernau nach Lindenberg. Begleitet wird die Aktion durch ein Polizeiaufgebot.

An der Berliner Grenze übernimmt die dortige Polizei die Führung. Die Beamten weisen alle Autofahrer darauf hin, dass es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Da die Sternfahrt diesmal etwas später als bei früheren Aktionen startet, kann es auch zu Behinderungen im Schülerverkehr kommen. Autofahrer dürfen nicht zwischen die Traktoren fahren und den Konvoi nicht überholen. Die Abstände zwischen den Schleppern sollen so kurz wie möglich gehalten werden. (os)

+++ 16.15 Uhr +++ Neuruppiner Frauen unterstützen Demo

Die Bauern und Naturschutzverbände, die am Sonnabend in Berlin unter dem Motto „Wir haben es satt“ für eine Agrarwende demonstrieren, erhalten Unterstützung aus Neuruppin. Die Fraueninitiative „gemeinsam engagiert“ wird die Kundgebung für bäuerlich-ökologische Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung unterstützen. Wer dabei sein möchte, kann sich um 10 Uhr am Bahnhof Rheinsberger Tor anschließen. „Gerne Topf und Holzlöffel mit dabeihaben, damit wir und unsere Forderungen nicht zu überhören sind“, teilte Beate Schädler mit.

+++ 15.18 Uhr +++ Verfolgungsjagd: Duo flüchtet im Traktor vor Polizeihubschrauber

Duo flüchtet im Traktor vor Die Besatzung eines Hubschraubers der Bundespolizei überwachte am frühen Donnerstagmorgen mit einem "fliegenden Auge" die Bahnstrecken. Verfolgungsjagd: Duo flüchtet im Traktor vor Polizeihubschrauber

+++ 14.15 Uhr Polizei erwartet große Verkehrsbehinderungen wegen Traktorendemo

Pünktlich zu Beginn der Grünen Woche rollen am Freitag wieder hunderte Traktoren durch Berlin. Die Polizei erwartet wegen der mit 500 Treckern angemeldeten Sternfahrt große Verkehrseinschränkungen, wie ein Sprecher der Behörde sagte. Ab den Morgenstunden könne es zu Staus kommen, am späten Vormittag werde es voraussichtlich zu großen Behinderungen kommen. Über drei Routen aus Norden, Süden und Westen wollen die Landwirte zur Straße des 17. Juni fahren. Deswegen wird die Straße in beiden Richtungen zwischen Ernst-Reuter-Platz und Großer Stern gesperrt. Die Polizei rät, den Bereich weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Angemeldet ist die Kundgebung von 11.00 bis 19.00 Uhr.

Bereits im Oktober und November hatten tausende Bauern mit Traktoren in Berlin demonstriert. „Die Aktion ist vergleichbar mit der Sternfahrt im Oktober. Die Teilnehmer kommen wegen dezentraler Aktionen nicht aus ganz Deutschland sondern überwiegend aus Brandenburg“, sagte ein Sprecher der Bauern-Bewegung „Land schafft Verbindung“. Sie will am Freitag bundesweit gegen die aus ihrer Sicht schwierigen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft demonstrieren.

Am Samstagmorgen soll eine weitere Traktorensternfahrt stattfinden. Der Verein „Meine Landwirtschaft“ hat im Rahmen einer Großdemonstration für eine umweltfreundlichere Agrarpolitik 100 Trecker zur Sternfahrt mit dem Ziel Brandenburger Tor angemeldet. (dpa)

+++ 13.02 Uhr +++ Klöckner: „Bullerbü“-Landwirtschaft kann Menschen nicht ernähren

Die Landwirtschaft muss auch Sicht von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) noch leistungsfähiger werden. Bis 2050 müsse die weltweite landwirtschaftliche Produktion um 70 Prozent erhöht werden, um die Menschen satt zu machen, sagte Klöckner vor Beginn der Grüne Woche in Berlin. Sie verwies auf angekündigte Demonstrationen von Kritikerin während der Agrarmesse und ergänzte: „Wir werden nicht mit romantisierenden Bullerbü-Vorstellungen zurück zu einer vormodernen Landwirtschaft kehren, weil man sich ein Idyll sucht, weil der eigene Alltag vielleicht zu hektisch ist. Damit werden wir die Menschen nicht ernähren können.“

„Da bricht sich etwas Bahn“, sagte Klöckner mit Blick auf Klima-Proteste und Bauerndemonstrationen der vergangenen Monate. Die Bauern sollten sich dem stellen und sich an die Spitze der Bewegung stellen. Sie bräuchten aber auch bessere Preise an der Supermarktkasse, um etwa in bessere Ställe zu investieren. „Von einem Euro für Fleisch kommen beim Landwirt 20 Cent an, das wird auf Dauer nicht so weitergehen.“

+++ Donnerstag, 7.22 Uhr +++ Agrarminister sprechen über Bauernproteste

Unmittelbar vor dem Start der Grünen Woche kommen am Donnerstag (14 Uhr) in Berlin die ostdeutschen Agrarminister und Bauernpräsidenten zu Gesprächen zusammen.

Bei dem Treffen in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns soll es nach Angaben von Landesagrarminister Till Backhaus (SPD) um die EU-Förderpolitik nach 2020 sowie die Auswirkungen des Agrarpaketes der Bundesregierung gehen.

Die vom Bund zum Schutz von Klima, Wasser und Nutztieren angestrebte Verschärfung von Umwelt- und Tierschutzauflagen sorgt seit Monaten für massive Proteste der Landwirte.

Auch für Freitag sind bundesweit Aktionen geplant, unter anderem vor dem Messegelände in Berlin, wo die Internationale Grüne Woche als Leistungsschau der Agrar- und Ernährungsgüterwirtschaft ihre Pforten öffnet. Zudem soll es in den Bundesländern Traktor-Konvois geben, mit denen die Bauern auf ihre schwierige Lage aufmerksam machen und den Bund zum Einlenken bewegen wollen. Backhaus hält Änderungen in der Agrarproduktion für unerlässlich, um das Artensterben einzudämmen, die Belastungen des Trinkwassers zu senken und das Tierwohl zu verbessern. Dafür müssten die Bauern aber auch entlohnt werden, forderte Backhaus weitere Hilfen von EU und Bund.

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