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Obduktion
Flugzeugabsturz: Identität der Opfer noch nicht geklärt

Martin Stralau / 17.01.2020, 10:14 Uhr - Aktualisiert 17.01.2020, 10:57
Strausberg (MOZ) Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeuges auf dem Gelände des Verkehrslandeplatzes in Strausberg am Donnerstagmittag mit zwei Toten sind die Untersuchungen am Unfallort nun abgeschlossen.

"Zusammen mit Kollegen unserer Kriminaltechnik, der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und eines Gutachters der Frankfurter Staatsanwaltschaft wurden bis in die Nachtstunden hinein Tatortarbeit geleistet und Spuren gesichert", sagte ein Sprecher der Polizeidirektion-Ost auf MOZ-Anfrage.

Mehr lesen: Flugzeug auf Strausberger Regionalflugplatz abgestürzt

Hinzugezogen worden seien auch Einsatzkräfte der Verkehrspolizei, die die Unfallstelle in der Dunkelheit ausgeleuchtet hätten. Vorgesehen sei nun noch eine Obduktion der Leichen der Verstorbenen. Die Identität der Opfer sei noch nicht geklärt, sagte der Polizeisprecher. "Nach jetzigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass es sich um zwei Männer handelt."

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Der Flugplatz hat indes am Freitagmorgen mit der regulären Öffnungszeit ab 9 Uhr seinen Betrieb wieder aufgenommen, wie Betriebsleiter Michael Pestel gegenüber der MOZ erklärte.

"Die ersten Maschinen sind schon wieder gestartet, es gibt keine Beeinträchtigungen mehr", sagte er. Verbrauchte Feuerlöschmittel seien wieder aufgefüllt worden, an den ohnehin hohen Sicherheitsbestimmungen des Flugplatzes habe sich nichts geändert. "Wir gehen jetzt intern durch, was gut gelaufen ist und was wir möglicherweise noch besser machen können bei solchen Unfällen. Von unserer Seite aus haben wir schnell und gut reagiert. Viel schneller kann man nicht reagieren."

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Die vorgeschriebene Alarmkette sei wie vorgeschrieben abgearbeitet worden. Viel ausrichten habe man ohnehin nicht können, da die abgestürzte Maschine sofort ausgebrannt sei. Zusätzlich zu den Mitarbeitern des Flugplatzes waren auch 20 Feuerwehrleute vor Ort, um das Wrack zu löschen. "Wir warten jetzt auf die Ergebnisse der Flugunfallkommission", sagte Pestel. Die Untersuchung werde einige Zeit in Anspruch nehmen. "Ich rechne mit einem Dreivierteljahr bis die Ergebnisse vorliegen." (mst)

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