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Brandenburg an der Havel in Bildern
Marion Manteufel hat in der Kunst ihr Glück gefunden

Marion Manteufel und ihr erstes Werk 2020. Zu "Licht und Schatten" inspirierte sie die Heimfahrt von der Ostsee am Neujahrstag. "Dieser faszinierende Wechsel von Licht und Schatten – das muss ich malen!" Gesagt, getan, gespachtelt.
Marion Manteufel und ihr erstes Werk 2020. Zu "Licht und Schatten" inspirierte sie die Heimfahrt von der Ostsee am Neujahrstag. "Dieser faszinierende Wechsel von Licht und Schatten – das muss ich malen!" Gesagt, getan, gespachtelt. © Foto: Th. Messerschmidt
Thomas Messerschmidt / 17.01.2020, 11:45 Uhr
Brandenburg an der Havel (BRAWO) "Dem Betrachter ein Fest für die Augen schaffen", nicht geringer ist der Anspruch, den Marion Manteufel sich als Künstlerin vorgibt.  Und doch scheint es ihr leicht zu fallen, vielleicht weil sie die Natur so euphorisch und positiv wahrnimmt, wie sich’s auf ihren Bildern spiegelt, und weil die Kunst ihre recht spät ausgelebte Leidenschaft ist. Was 2015 mit einem Apfel begann, ist zu einem künstlerisch wertvollen Loblied auf Brandenburg und die Natur gereift, könnte längst Räume füllen. Da die Autodidaktin ihr Büro-Berufsleben aufgeben musste, kann sie sich voll und ganz der Kunst hingeben, steht unentwegt in der Natur oder in ihrem Atelier am Mühlengraben. Und sie studiert gegenwärtig Kunstmalerei in Berlin, 32 Jahre nach ihrem BWL-Studium. Sie baut sich ein neues Leben auf und scheint damit ihren Glücksweg zu gehen. Manteufel: "Kunst mache ich, weil ich es liebe. Das Studium, weil ich dazulernen will, und weil man als Künstler sonst keine Chance hat, in die großen Galerien zu kommen." Marion Manteufel ist zielstrebig, ohne abzuheben. Sie möchte Kunst für alle machen,  eben "dem Betrachter ein Fest für die Augen schaffen". Derzeit hat sie sich auf Acrylmalerei spezialisiert, tobt sich nur selten experimentell aus. Und darum passt ihre meist gegenständliche Kunst an jede Wand. Das zeigte sie bei der Freien Kunstausstellung Off Art in der Kunsthalle Brennabor, beim Kunstmarkt Deutschland in Berlin, auf der Art Expo International in Ingolstadt (2018) und noch bis zum 20. März mit ihrer Jahresausstellung "Die Töne der Farben" im Sorat-Hotel Brandenburg. Auch den Bildermarkt im Brandenburger Theater nutzt sie gern als lokale Plattform, um bekannter zu werden und der Öffentlichkeit ihre Kunst zu zeigen und ist nach 2016 und 2017 nun auch 2020 wieder dabei. Für den nunmehr 5. Bildermarkt haben insgesamt 50 Aussteller zugesagt, die am 19. Januar das gesamte Theater-Foyer bis ins Fontanezimmer mit ihren Werken ausstatten. Über die Hälfte der Künstler kommt aus Brandenburg und Umgebung, andere aus Potsdam, Teltow, Berlin, Dresden…  Die jüngste Ausstellerin ist 13 Jahre, der älteste 84. Das Dargebotene umfasst Aquarelle, Acryl- und Ölmalerei, Zeichnungen, Illustrationen, Collagen, Skulpturen, Drucke, Fotografien, bemalte Steine sowie Straußeneier. Schnellzeichnerin Rieke Schmieder sorgt auf Wunsch für Besucher-Abbilder.

Von 13.00 bis 16.30 Uhr kann in aller Ruhe geschaut, gekauft oder sich bei Kaffee und Kuchen im Theatercafé ausgetauscht werden.

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