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Autobahnunfall
Zwei Verletzte und 400 000 Euro Schaden

Zur Unfallaufnahme musste die Autobahn zeitweise gesperrt werden.
Zur Unfallaufnahme musste die Autobahn zeitweise gesperrt werden. © Foto: Patrick Seeger
Markus Kluge / 17.01.2020, 14:44 Uhr - Aktualisiert 17.01.2020, 14:55
Herzsprung (MOZ) Ein schwerer Unfall hat sich am Donnerstag auf A24 zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und dem Autobahndreieck Wittstock ereignet. Wegen Wartungsarbeiten musste die Autobahnmeisterei die Fahrbahn einengen. Der rechte Fahrstreifen wurde mit zwei Vorwarnern und einem Absperrfahrzeug gesperrt. Ein 38-jährige Fahrer eines slowenischen Sattelkraftfahrzeuges MAN mit Auflieger bemerkte die Fahrbahnverengung offenbar nicht. Er fuhr ungebremst auf einen Schilderanhänger auf, der von einem Lkw der Autobahnmeisterei gezogen wurden, in dem 47-jähriger Ostprignitz-Ruppiner am Steuer saß. Durch den Aufprall wurden der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei leicht und der Fahrer des Sattelkraftfahrzeuges schwer verletzt. Sie kamen zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Das EG-Kontrollgerät wurde aus der Sattelzugmaschine MAN ausgebaut und gesichert, teilte die Polizei mit. Der 38-Jährige entrichtete nach Anhörung im Krankenhaus eine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Verfahrens. Aufgrund der Verkehrsbehinderung musste das havarierte Sattelkraftfahrzeug sichergestellt werden. Der Lkw samt Schilderanhänger wurde von der Autobahnmeisterei geborgen. Für die ersten Maßnahmen an der Unfallstelle war die Richtungsfahrbahn Hamburg für etwa 50 Minuten gesperrt. Es bildete sich ein Stau von etwa acht Kilometer Länge, der sich zügig nach Freigabe des rechten Fahrstreifens auflöste. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 400 000 Euro, so die Polizei.

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